Cremes und Make-up
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Aluminium, Duftstoffe, Konservierungsmittel und Paraffine: Die Liste der Inhaltsstoffe unserer Kosmetika ist meist lang und kaum einer weiß, was sich dahinter verbirgt. Kaum ein Produkt kommt ohne Chemie aus. Wir zeigen Ihnen, was in Ihren Pflegeprodukten steckt.

Fast ein Drittel der Kosmetik- und Körperpflegeprodukte enthalten Chemikalien, welche schädlich für die Gesundheit sein können. Auf den Verpackungen müssen laut EU-Verordnung alle Inhaltsstoffe angegeben werden. Chemische Bezeichnungen sind jedoch für den Normalverbraucher meist ein Rästel.

Zwei Apps können dem Verbraucher helfen: Codecheck und ToxFox.

Weitere Informationen

ToxFox wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) entwickelt.

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Somit kann der Kunde direkt am Supermarktregal herausfinden, ob das Produkt hormonell aktive Stoffe beinhaltet. Hierfür einfach den Barcode scannen und schon bekommt man eine Übersicht, was in dem Produkt steckt und welche Inhaltsstoffe bedenklich sind.

Sollten Sie kein Smartphone haben, können Sie ihr Produkt auch online testen. Dort geben Sie die Nummer des Strichcodes ein.

Die häufigsten Inhaltsstoffe in Kosmetik- und Körperpflegeprodukte, welche bedenklich sind.

  • Aluminium/Aluminiumsalze
  • Mikroplastik
  • Duftstoffe
  • Nanopartikel
  • Paraffine
  • Tenside/Emulgatoren
  • UV-Filter und UV-Absorber
  • Bleichmittel und Farbstoffe
  • Weichmacher
  • Erdöl
  • Alkohol
  • Formaldehyd / Formaldehydabspalter
  • Palmöl
  • Aceton
  • Fluorid
  • Silikone

Kosmetika-Siegel

Wer auf schädliche Substanzen in Pflegeprodukten verzichten möchte, kann als Alternative auf zertifizierte Siegel achten. Die gekennzeichneten Produkte sind meist umweltfreundlicher und verträglicher.

Das "Kontrollierte Naturkosmetik“-Siegel des BDiH ist eines der Bekanntesten. Hier erfüllt das Produkt die Mindestkriterien für Naturkosmetik. Auch das "NaTrue“-Siegel steht für echte Naturkosmetik mit strengen Regeln.  

"Leaping Bunny“ des HSC, der "Hase mit schützender Hand“ des IHTK  und das "Vegan“-Siegel zeigen zudem, dass es sich um ein Tierversuchsfreies Produkt handelt.

Einfach selbst machen

Eine günstige Alternative zur Kosmetik aus dem Handel, ist das Selbermachen. Probieren Sie doch mal das Avocadokern-Shampoo von Veronika Pichl.

Sendung: hr1, 10-12 h, 05.07.2018, 10:00 Uhr

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