Fußballplatz
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Mikroplastik ist zurzeit in aller Munde. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn diese feinen Plastikteilchen kommen über die Umwelt in unsere Nahrung. Die Quellen sind vielfältig: Reifenabrieb, Plastikrückstände aus Kompost-Deponien und – man will es kaum glauben – Sportplätze.

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Mikroplastik

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Gespräch mit Leandra Hamann vom Fraunhofer-Institut

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Kunstrasen auf Sportplätzen sind nach jüngsten Zahlen des Fraunhofer-Instituts mit elf Tonnen Mikroplastik im Jahr der drittschlimmste Verursacher des Umweltproblems. Auf Platz eins liegt der Reifenabrieb, auf Platz zwei Kunststoffe, die in der Abfallentsorgung entstehen.

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Plastikartikel werden im Boden ausgeschwemmt

Das Granulat, mit dem die meisten Kunstrasenflächen bestreut sind, stellt ein echtes Umweltproblem dar, sagt Leandra Hamann vom Fraunhofer-Institut. Die Forscherin hat die Studie geleitet und weiß, dass diese Plastikpartikel im Boden ausgeschwemmt werden und, sollte ein Fluss oder Bach in der der Nähe sein, diese auch weitergetragen werden. Wie schädlich Mikroplastik für den Menschen ist, dazu gibt es allerdings noch zu wenige Studien, betont Leandra Hamann in hr1.

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Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 10.4.2019, 9 Uhr

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