Der Karfreitag ist der wichtigste und der traurigste Feiertag der Christen: Er erinnert an die Kreuzigung Jesu, an sein Leiden und Sterben. Durch sein Opfer kann Gott die Menschheit von Sünde und Tod befreien. So heißt es. Aber es gibt Zweifel an dieser Lesart der Bibel.

Opfer einer Straftat, einer Krankheit werden – das ist eine große Angst bei vielen Menschen. Dennoch sehen sich viele immer als Opfer der Umstände. Warum verharren sie in der Opferrolle? Und wie kommen sie da heraus?

Opfer bringen bedeutet Verzicht

Ein Opfer bringen – das bedeutet Verzicht, aber auch eine befriedigende Erfahrung, wenn andere davon profitieren. Beim Anschlag von Hanau wurden nicht nur der Täter, sondern auch ganz bewusst die Opfer in den Blick genommen. Das ist richtig, aber nicht selbstverständlich.

Opferlamm zum Nachbacken

Das Opferlamm ist auch ein Gebäck, das es in der Osterzeit in vielen Bäckereien zu kaufen gibt. Was ist die Geschichte dahinter? Und wie backt man es selber?

An Karfreitag geht es um das Opfer in ganz unterschiedlichen Facetten - zum Beispiel, um die Götter gnädig zu stimmen. Denn das Opfern spielt in allen Religionen eine Rolle. Manchmal muss man auch im Alltags- und Familienleben Opfer bringen – das kann sowohl schwer sein, als auch schöne Seiten haben. Und wir fragen: Warum bleiben so viele Menschen in der Opferrolle und fühlen sich als Opfer der Umstände? Vor allem in diesen Zeiten ist es notwendig, Opfer zu bringen. Das gilt insbesondere für Politiker und Politikerinnen, die sich derzeit in Gremien und Krisenstäben beraten. Feiertage, Familie und Privatleben? Fehlanzeige!

Beiträge in der Sendung
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Feiertagsgedanken Pfarrerin Dr. Annegreth Schilling, Frankfurt
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