Auch Erwachsene haben Kinderenergie in sich. Und wir tun gut daran, diese Energie auch gelegentlich fließen zu lassen! Wo erlauben wir es uns, nochmal Kind sein zu dürfen? Wo können wir uns in etwas verlieren, wo können wir einfach etwas tun, ohne auf die Uhr zu schauen und uns selbst zu maßregeln?

Vor 60 Jahren erschien Michael Endes Buch "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer". Daten wie diese erinnern uns an die Kindheit, die als Erinnerung tief in uns steckt. Wenn sich der rote Vorhang öffnete und wir in die Abenteuerwelt von "Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer" eintauchten, mit der Lokomotive Emma und Herrn Tur Tur, dem Scheinriesen.

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Schätze aus der Augsburger Puppenkiste

Die Figuren der Augsburger Puppenkiste bevölkern bis heute die Erinnerungen der in den 60er Jahren Geborenen. 150 Fernseh-Folgen der Puppenkiste durch den hr machten die Holzköpfe und ihre Abenteuer deutschlandweit berühmt. Wir erinnern uns an das "Urrrrrmeliiii", "Die Katze mit Hut", "Schlupp vom grünen Stern" oder das Lummerland, die "Insel mit zwei Bergen und dem tiefen weiten Meer".

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Was gehört zu einer "richtigen Kindheit" dazu?

Heute kritisieren Erwachsene den hohen Medienkonsum der Kinder und beklagen das Verschwinden der Kindheit. Ausgerechnet jene tun das, die bei Bonanza, Fury oder Jim Knopf regelmäßig vor dem Fernseher lagen. Wenn man fragt, was zu einer "richtigen Kindheit" gehört, würden wir dennoch antworten: Spielen, sich dreckig machen können, die Zeit vergessen und viel draußen sein. Wir idealisieren unsere eigene Kindheit.

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Wie sehen Kinder ihre Kindheit?

Taugt eine Kindheit in Corona-Zeiten auch für Idealisierungen? Wenn Kinder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind und anstatt mit anderen Kindern viel mehr Zeit mit Erwachsenen verbringen müssen? Was bedeutet das für eine Kindheit? Wir sprechen darüber und fragen auch gleich Kinder selbst dazu, wie sie "ihre Kindheit" in diesem so speziellen Sommer finden.

Sogar in der Bibel heißt es: "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht in das Himmelreich gelangen". Die Wertschätzung von Kindern steht hinter diesem Satz und die Wertschätzung Ihrer Fähigkeit zu vertrauen, nicht alles zu kalkulieren und im Griff haben zu müssen, sondern spielerisch und offen in die Welt zu gehen.

Auch als Erwachsene haben wir das Kind noch in uns, das wir einmal waren. Dieses "innere Kind" bedarf unserer Sorge, wir sollten gut mit ihm und seinen Bedürfnissen nach Schutz und Zuwendung umgehen, rät Eva Wlodarek. Die Hamburger Psychologin schildert, wie wir mit Hilfe des "inneren Kindes" Kontakt finden zu starken Gefühlen, im hr1-Gespräch mit Marion Kuchenny und auch hier in ihrem Youtube-Kanal "Dr. Wlodarek Life Coaching".

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Weitere Artikel zum Thema "Kind sein":

https://www.youtube.com/watch?v=g4kOSfoYTBY

Beiträge in der Sendung
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Sonntagsgedanken Mit Popsongs auf Sinnsuche (7):
Joe Cocker, "Hot Town - Summer in the City"
Pfarrer Hermann Trusheim, Hanau
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