Seit dieser Woche sind wir wieder im verschärften Lockdown. Wieder werden unsere Kräfte gefordert, um in der Krise zu bestehen und nicht zu resignieren. Entscheidend dabei, dass wir trotzdem einen Sinn entdecken können. Etwas Sinnvolles tun zum Beispiel. Und vielleicht hilft uns dabei gerade auch die Advents- und Weihnachtszeit.

Psychologen wissen, wir können Krisen gut meistern, weil wir über die nötigen Widerstandskräfte verfügen. Kräfte der Resilienz. Wichtig dabei, dass wir auch in einer schwierigen Situation danach fragen, was uns Sinn gibt. Und hilfreich ist dabei, wenn wir etwas sinnvolles tun können.

Viele haben das schon in den vergangenen Monaten der Corona-Krise erlebt: Wenn draußen nichts mehr geht, kann man auch drinnen Neues für sich entdecken. Viele haben ein altes Hobby wiederbelebt, haben die alte Gitarre aus der Ecke hervorgeholt, haben im Keller wieder angefangen zu basteln, haben die Wohnung renoviert oder irgendwelche Jobs, die immer liegen geblieben sind, endlich mal in Angriff genommen. Und konnten sich am Ende über die gewonnene Zeit und den schönen Erfolg freuen. Dank Corona.

Erzählen Sie uns Ihre Geschichten

Was tun Menschen jetzt, damit ihnen die Decke nicht auf den Kopf fällt? Das fragen wir am Sonntagmorgen die Hörer*innen von hr1. Erzählen Sie uns Ihre Geschichten. Haben Sie wieder angefangen zu stricken? Oder zu backen? Jetzt im Winter ist ja auch eine gute Zeit fürs Bücherlesen. Wie gelingt es Ihnen, trotz Lockdown aktiv zu werden und damit dem Krisen-Blues ein Schnippchen zu schlagen?

Auch wer zu Hause bleibt, muss deshalb nicht auf Kontakte zu anderen Menschen verzichten. An Gespräche per Videokonferenz haben sich viele schon gewöhnt. Auch Weinproben online hat es schon gegeben. Aber kann man auch online miteinander Gesellschaftsspiele spielen. Spielerunden tun ja sonst an dunklen Winterabenden der Seele gut und hellen die Stimmung auf. Wir testen, wie es läuft, wenn sich die Spielefreunde online treffen.

Zusammen sein via Teams, Zoom & Co

Der Lockdown ist zweifellos für viele eine schwere Zeit. Gerade alte und alleinstehende Menschen sind jetzt wieder auf die Hilfe von anderen angewiesen. Aber auch, wer sich für andere einsetzt, wer aktiv wird, um anderen nahe zu sein und sie zu unterstützen, kann das als sinnvolle Tätigkeit erleben. Gelebte Solidarität kann es in dunklen Wochen an vielen Stellen hell werden lassen.

Und mancher fragt sich, wie wir nun in diesen Lockdown-Wochen Weihnachten feiern sollen. Viele gewohnte Bräuche und Rituale werden nicht möglich sein. Wir fragen, wie Kirchengemeinden reagieren und erzählen von einer Möglichkeit, Weihnachten einmal ganz anders zu Hause zu feiern.

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