Zurzeit ist (fast) nichts so, wie wir es gewohnt sind. Das normale Leben ist zum Stillstand gekommen, Alltagsroutinen brechen weg. Das schafft große Unsicherheit: Wie geht es weiter? Wie lange wird die Krise anhalten? Auf wen und was kann ich mich noch verlassen? Wir müssen ganz neu lernen, mit Unsicherheit zu leben. Wie das gehen kann ist Thema in hr1 am Sonntagmorgen.

"Sicherheit" ist für viele Menschen eines der höchsten Lebensgüter. Fast alle Menschen sehnen sich nach Sicherheit. Sicherheit in vertrauensvollen Beziehungen. Nach einer verlässlichen Lebensgrundlage durch einen krisenfesten Job. Nach einer sicheren Privatsphäre, die uns die nötige Geborgenheit vermittelt.

Verzicht auf Geborgenheit fällt uns schwer

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Aber jetzt kommt uns das alles abhanden. Auf nahe, menschliche Begegnungen, die uns Geborgenheit vermitteln, müssen wir verzichten. Die Welt draußen vor der Tür, sie kommt uns feindlich entgegen mit dieser unbekannten neuen Virusgefahr. Und viel zu viele spüren schon jetzt, dass ihnen wirtschaftlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Weshalb quält uns Unsicherheit so sehr?

Wie können wir mit dieser Unsicherheit leben? Welche Kräfte und welche Fähigkeiten brauchen wir, um das aushalten zu können? An diesem Sonntagmorgen fragen wir einen Psychologen, warum uns Unsicherheit eigentlich so quält und wie wir trotzdem eine gute Haltung zum Leben in unsicherer Zeit finden können.

Kann uns der Glauben helfen?

Viele Menschen suchen in der Not Halt im Glauben. Gottesdienste, Andachten und spirituelle Texte finden im Internet großen Zulauf. Doch welchen Halt kann uns die Religion eigentlich anbieten? Hilft das Gebet gegen die Angst vor dem Virus? Das fragen wir den Frankfurter Kapuzinerbruder Paulus Terwitte.

Und was ist mit den Menschen, die nicht glauben können oder wollen? Was stärkt Menschen jenseits der Religion? Wie können Verstand und Aufklärung ermutigen? Das fragen wir Christiane Friedrich, Landessprecherin der Humanistischen Gemeinschaft in Hessen.

Mit Mut und Kreativität dem Virus trotzen

Manche Menschen bereiten sich schon in normalen Zeiten auf mögliche Katastrophen vor. Man nennt sie "Preper". Sie betreiben zum Teil extremen Aufwand, um vorbereitet zu sein. Was steckt dahinter?

Vor allem aber: Was können Einzelne und Familien jetzt tun, um die lähmende Unsicherheit zu durchbrechen? Wir erzählen die Geschichten von Menschen, die sich in der Krise nicht den Mut zum Leben rauben lassen.

Beiträge in der Sendung
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Sonntagsgedanken Pfarrer Johannes Meier, Kassel
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