Endlich Ferien! Was sonst ein großer Jubelruf ist, kommt vielen diesmal eher zögerlich über die Lippen. Vieles ist unsicher in diesen Corona-Zeiten. Mancher Urlaubsplan wurde storniert. Trotzdem: Auch in diesem Sommer bleibt der Urlaub eine wertvolle Zeit, um Abstand zu nehmen, innerlich und äußerlich. Am Sonntagmorgen geht es in hr1 darum, wie sie gut zu sich selbst finden.

In anderen Jahren haben viele sich weit entfernte Urlaubsziele gesucht. Es galt, möglichst großen Abstand zu gewinnen: zum grauen Alltag daheim, zu all dem Stress im Job, zur Hektik und Unruhe, die sonst die Tage bestimmen.

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In diesem Jahr bleiben viele eher in der Nähe. Und tatsächlich: Abstand findet man auch ganz nahe. Zum Beispiel in der hessischen Rhön. Wir sagen, wie's geht.

Mehr Abstand und individuelle Freiheit

Und noch etwas ist anders in diesem Jahr: Sonst freuen sich Familien oft auf die besondere gemeinsame Zeit in den Ferien. In diesem Sommer, nach etlichen Wochen mit Homeoffice und Homeschooling, würde man sich vielleicht mal wieder auf mehr Abstand und individuelle Freiheit freuen.

Mit welchen Gefühlen gehen Familien in diese Corona-Sommerferien? Welche Erwartungen im Blick auf Nähe und Distanz haben sie im Gepäck? Und wie kann man gerade im Urlaub gut mit den unterschiedlichen Bedürfnissen nach Nähe und Distanz umgehen. Darüber sprechen wir mit der Psychotherapeutin Andrea Hillenbrand aus Wiesbaden.

Formen der Meditation

Wo auch immer man den Urlaub verbringt, ob unterwegs oder zu Hause: Am Ende ist es eine Kunst, innerlich Abstand zu finden zu all den Dingen, die uns beschäftigen und umtreiben. Wer Abstand nimmt, kann sich auf die Reise nach innen begeben und zu sich selbst finden.

Mancher nutzt dazu Formen der Meditation, andere suchen regelmäßig einen persönlichen Ort auf, an dem sie zur Ruhe kommen. Die Dinge loslassen, Gelassenheit einüben, das ist eine wichtige Übung im Buddhismus. Welches Vorbild dabei der Dalai Lama an seinem 80. Geburtstag abgibt, schildert uns die ARD-Korrespondentin aus Indien.

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Sonntagsgedanken Mit Popsongs auf Sinnsuche (2): Pfarrerin Ksenija Auksutat, Stockstadt/Rhein
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