Es gibt viele Gründe, pessimistisch zu sein. Wenn man sich in der Welt umschaut, fehlt es nicht an Problemen. Aber ohne Zuversicht können wir auf Dauer nicht leben. Wie können wir optimistisch sein, ohne naiv zu werden?

Das ist die Frage der diesjährigen Evangelischen Fastenaktion "7 Wochen ohne". Dort lautet das Thema "Zuversicht – 7 Wochen ohne Pessimismus". Wenn Sie ein Exemplar des bereits ausverkauften Fastenkalenders haben möchten, bewerben Sie sich einfach über unser unten angehängtes Bewerbungsformular. Mit ein wenig Glück gehört der Fastenkalender 2020 dann bald Ihnen.

Optimismus als wichtigster Resilienzfaktor

Dass der Optimismus Menschen stärkt und sogar zu heilen vermag, ist bekannt. Optimismus ist einer der wichtigsten "Resilienzfaktoren". Das sind die menschlichen Qualitäten, die einem helfen, Krisen zu bestehen, an Problemen nicht zu zerbrechen, sondern zu wachsen. Dabei geht es nicht darum, sich die Welt rosarot zu malen. Aber selbst in schwierigen Situationen gibt es immer Gründe für Zuversicht.

Sagen Sie "Ja" zum Leben

Das lehrt die Erfahrung von Menschen, die in schlimmen Umständen überleben mussten. Selbst wenn ich nichts ändern kann an einer misslichen Lage, wie Gefangene in einem KZ oder Flüchtlinge in einem Lager: Wenn ich ein "wofür" habe, kann ich fast jedes "wie" aushalten. Für Flüchtlinge mag es die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für die Kinder sein. Für Menschen wie Viktor Frankl, einen Auschwitz-Überlebenden, war es die Entscheidung, "trotzdem Ja zum Leben zu sagen".

Optimismus auf einer Kinderkrebsstation

Aber wie genau geht das? Gibt es Zuversicht, Hoffnung und Optimismus auf einer Kinderkrebsstation? Wir fragen dort behutsam nach. Und wie erleben das Menschen in einem der überfüllten Lager auf der griechischen Insel Lesbos? Wo Kinder unter Zeltplanen geboren werden und unter unwürdigen Bedingungen ins Leben kommen. Woraus gewinnen dort Menschen Kraft, die Hoffnung nicht zu verlieren? Ein Grund für Zuversicht und Hoffnung kann es sein, an der Seite von Menschen zu sein, die einem den Rücken stärken.

Auch wenn man nichts von dem, was in Hanau geschehen ist, ungeschehen machen kann - die Welle der Solidarität mit den Angehörigen der Opfer kann zumindest ein wenig helfen in diesem Schmerz. Wir sprechen mit Betroffenen von Hanau und fragen, wie es ihnen geht, zehn Tage "danach".

Eine Jolle namens "Optimist"

Und dann stellen wir noch einen "Optimisten" vor. Diesmal ist es kein Mensch mit sonnigem Gemüt, sondern die kleine Übungsjolle, auf der man das Segeln schult. Dort lernt man nämlich auch, kleine Rückschläge und Hürden in der Ausbildung auf dem unsicheren Terrain von Wind und Wasser zu bestehen. Deshalb heißt die Jolle ja auch "Optimist". Mit all dem Erlernten werden sich eines Tages die ungeahnten Horizonte der Weltmeere eröffnen. Welche Schule der Zuversicht!

Beiträge in der Sendung
SendezeitBeitrag
Sonntagsgedanken Pfarrer Hermann Trusheim, Hanau
Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit