verschiedene Vibratoren

Während andere Branchen zu kämpfen haben, sorgt Corona bei den Online-Erotikhändlern für einen Höhepunkt nach dem anderen. Sexspielzeuge gehen weg wie warme Semmeln. Besonders solche, die auch auf große Entfernung funktionieren. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.

Sie heißen Amorelie, Funfactory oder Eis.de und erleben gerade Wochen höchster Befriedigung. Die deutschen Online-Erotikhändler freuen sich seit Corona über steigende Absatzzahlen. Die Bestellungen von Vibratoren, Kondomen und Gleitmitteln gehen durch die Decke.

Geschäftliche Höhepunkte

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300 Prozent Steigerung bei Solo-Sexartikeln, 66 Prozent mehr Online-Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum oder 50 Prozent mehr verkaufte Toys, die über weite Entfernungen funktionieren - so lauten die Erfolgsmeldungen der Unternehmen. Die letztgenannte Kategorie sei besonders in Zeiten der Isolation und räumlichen Trennung ein absoluter Bestseller, sagte Lina Gralka vom Berliner Erotikversand Amorelie der Frankfurter Rundschau.

Sexspielzeug, das auf Distanz funktioniert? Ganz neu ist diese Erfindung nicht, aber in Zeiten von social distancing natürlich der Clou. Vibratoren wie der Lush 2.0 sind per App steuerbar. Klingt erst mal wenig erregend. Doch der kleine Stimulator lässt sich dadurch über große Entfernungen vom Handy aus steuern. Die Frau hat die Hände frei und der Partner die Kontrolle.

Die Bestsellerlisten der Online-Sex-Shops

Schaut man sich die Bestsellerlisten der verschiedenen Online-Sex-Shops an, reichen die Verkaufsschlager vom Männer-Vibrator "Manta" (Funfactory), über den Damen-Pulsator "Womanizer Liberty" (Orion) bis zum klitoralen Schallwellen-Massagestab "Sonata 2 Cruise" (Lelo), dessen Beschreibung sich wie aus einem Handbuch für die Raumfahrt liest. Bei Amazon liegt das "Deluxe Lumunu Aqua Gleitgel Gleitfreude" ganz vorne und bei Eis.de sind Kondome im Hunderterpack der Renner.

Das Bielefelder Unternehmen Eis.de hat aber noch einen ganz anderen, unerwarteten Hit gelandet. Der Absatz von Krankenschwestersets stieg um das 30-fache. Das Produkt ist ausverkauft, Nachschub gibt es erst in circa sechs Wochen. Ob die Kunden damit Krankenschwester und Coronapatient nachspielen, ist allerdings nicht bekannt.

Sendung: hr1 Koschwitz am Morgen, 5.5.2020, 5-9 Uhr

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