Mond-Arten

Dieses Jahr konnten wir gleich mehrere atemberaubende Mondphänomene am Himmel bestaunen: Eine komplette Mondfinsternis im Januar, ein sogenannter Supermond im Februar und im Juli eine partielle Mondfinsternis. Wir haben die Fakten zu den unterschiedlichen Mond-Arten für Sie zusammengefasst.

Der Vollmond

Steht die Erde zwischen der Sonne und dem Mond, spricht man von "Vollmond". Ihm werden häufig Einflüsse auf Wetter, Schlafstörungen oder Geburten zugeschrieben, die jedoch wissenschaftlich nicht eindeutig belegt sind.

Der Neumond

Befindet sich der Mond genau zwischen Erde und Sonne, ist nur die Nachtseite des Mondes für die Erde sichtbar. Das Problem: Diese reflektiert zwar auch etwas Licht, aber viel zu schwach. Sie wird vom Sonnenlicht überstrahlt, das an der Erdatmosphäre gestreut wird.

Der Black Moon

Gibt es in einer Jahreszeit ausnahmsweise vier Neumonde, also zwei innerhalb eines Monats, wird dieses Phänomen als "Black Moon" bezeichnet. Viel ist - genau wie beim Neumond - leider nicht zu sehen. Dafür kann man aber in Nächten ohne Mond besonders gut die Sterne beobachten.

Der Blue Moon

"Blue moon / You saw me standing alone / Without a dream in my heart / Without a love of my own". Dieser nicht nur von Billie Holiday oft besungene Mond ist so etwas wie das Gegenteil des Black Moons. Er tritt auf, wenn in einer Jahreszeit vier Vollmonde zu sehen sind. Oder vereinfacht, wenn in einem Monat nicht nur einmal, sondern zweimal ein Vollmond zu sehen ist.

Der Blutmond

Vom "Blutmond" spricht man bei einem Sonderfall der Mondfinsternis. Bei der "totalen Mondfinsternis" verschwindet der Mond komplett im Schatten der Erde. Nur die roten Anteile des gebrochenen Lichts erreichen ihn noch, wodurch er kupferrot erscheint.

Der Supermond und der Minimond

Sieht der Mond besonders groß oder klein aus, wird dies jeweils als "Supermond" oder "Minimond" bezeichnet. Dies tritt dann auf, wenn der Mond der Erde am nähesten (Perigäum) beziehungsweise am entferntesten (Apogäum) ist. Hier handelt es sich jedoch um eine optische Täuschung: Mit bloßem Auge ist die Größenveränderung aufgrund der unterschiedlichen Entfernung nämlich gar nicht erkennbar.

Sendung: hr1, hr1 am Sonntagmorgen, 21.07.19, 6-10 Uhr

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