Badehosen
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Beim Bademodekauf können Männer viel falsch machen. Viele wissen nicht, welche Farbe ihnen steht oder sie beharren auf ihrer Speedo anno 1998. Männer haben es nicht leicht: Oft ist der Auftritt peinlich und nur selten eine Augenweide. Eine Typologie der Badehosen.

Alte Badehosen
Die Suche nach einer Badehose kann enorm frustrierend sein. Da hatten es die Männer früher einfacher: Da waren auch Badeanzüge okay. Heute ist das nur noch für Triathleten eine passende Badekleidung. Bild © Imago

Zugegeben, das Angebot an Bademode für die Herren der Schöpfung ist begrenzt. Im Grunde bleibt ihnen nichts anderes übrig, als aus gerade mal vier Modellen zu wählen: der Surfershorts, der Bermudashorts, der Panties und dem Badeslip.

Aber nicht nur durch die Modellwahl lässt sich ein Typ feststellen:

Wilde Muster

Schrille Badehose
Mit Badehosen, die auch als Dreiviertelhose durchgehen könnten, riskieren Sie eine Bauchlandung. Derlei Beinkleid eignet sich höchstens für die Arschbombe vom Zehnmeterturm, aber nicht zum Flanieren am Beckenrand. Bild © Imago

Wer gerade seinen zehnten Geburtstag gefeiert hat, braucht sich bei der Suche nach einem neuen Modell im Grunde gar keine Gedanken zu machen. Erlaubt ist, was gefällt: Knallfarben, verspielte Muster und, wenn es denn sein muss, auch das Fan-Exemplar vom Lieblingsfußballklub. Bis 20 sind gewisse Spielereien in Ordnung. Dann ist aber irgendwann der Zeitpunkt erreicht sich von der geliebten Surfershorts in Dreiviertellänge mit fünf verschiedenen Farben und frechen Mustern zu verabschieden. Es sei denn man geht weiterhin Surfen.

Enge Höschen

Borat
Borat darf bei Badehosen-No-Gos mit seinem "Mankini" natürlich nicht fehlen Bild © Imago

Wer einen besonders knappen Schnitt trägt, der ist entweder ein Pragmatiker, der weiß, dass man in diesen Modellen besser schwimmen kann und sie schneller trocknen als eine Badehose der Marke XXL. Oder er fühlt sich einfach wohl in seinem Körper. Stichwort: Schaut her! Wer noch weniger Stoff trägt und einen Stringtanga zum Schwimmen bevorzugt, der ist hingegen womöglich auf halber Strecke zum FKK hängengeblieben.

"Karo"

James Bond in Badehose
Seit Daniel Craig als James Bond in "Casino Royale" in einer äußerst knappen Badehose aufgetaucht ist, meinen viele Männer, sie müssten es ihm gleichtun. Leider. Bild © Imago

Diese Hose ist weit verbreitet: Typ Schlabberhose mit dem unausweichlichen Karomuster. Keine Ahnung, warum die Badehosen-Industrie dieses Modell nie aus dem Sortiment nimmt. Denn schön ist wahrlich anders. Dennoch: Wer so eine Karohose trägt, macht sich nicht auf die Suche nach einer individuellen Super-Badehose, sondern nimmt das erstbeste Modell beim Einkauf. Und zack: Es ist eine Karohose.

Speedo oder Surfershorts?

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Also lieber keins von beiden und normale Shorts, die über den Knien enden, für den Strand kaufen. Und wenn Muster, eher detailreich.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 01.08.2018, 10 Uhr.

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