Stinkwanze

Plötzlich sind sie da, hängen in den Gardinen oder krabbeln übers Parkett: Jetzt ist die Zeit, in der Stinkwanzen aus dem Freien in die Wohnungen flüchten. Dort angekommen, können sie einen unangenehmen Duft versprühen. Es gibt aber einfache Methoden, die Stinker zu bekämpfen.

Gerade in Jahren mit langen und warmen Sommern gibt es deutlich mehr Wanzen als in kälteren Jahren. Gründe sind unter anderem die zahlreiche Früchte, die den Sechsbeinern als Nahrung dienen. In der Regel haben die Grünen Stinkwanzen einmal im Jahr Nachkommen, doch in warmen Jahren können sie sich aufgrund der langen Wärmeperiode zweimal fortpflanzen, erklärt Ann-Sybil Kuckuk vom Naturschutzbund (Nabu) in Rheinland-Pfalz.

Bei Gefahr wird ein stinkendes Sekret abgesondert

Die kleinen Krabbler sind zwar harmlos, dennoch möchte man das Ungeziefer nicht unbedingt bei sich in der Wohnung haben. Die Tiere zu zerquetschen oder aufzusaugen ist aber keine gute Idee. Fühlen sich die Stinkwanzen bedroht, sondern sie ein stinkendes Sekret ab.

Nehmen Sie am besten ein Blatt Papier, lassen Sie die Wanze darauf krabbeln und setzen Sie das Tier wieder nach draußen. Wer radikaler gegen die Plagegeister vorgehen will, kann die Stinkwanze in Seifenwasser legen. Dort ertrinkt sie und der Seifengeruch überdeckt den Gestank.

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Der Trick mit der Essigsprühflasche

Um zu verhindern, dass die Wanzen überhaupt in die Wohnung kommen, kann man ein Gemisch aus Wasser und Essigessenz von außen an Fensterrahmen und Terrassentüren versprühen. Zwei Teile Wasser mit einem Teil Essigessenz sollen abschreckend auf die Krabbler wirken.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 5.10.2020, 9 Uhr

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