Abstand im Lift

Maskenpflicht, Abstandsregeln und Hygienekonzept: Die Corona-Pandemie wird auch den Wintersport in der nahenden Skisaison vor neue Herausforderungen stellen. Eine Übersicht, auf welche Einschränkungen sich Skifahrer auch in inländischen Skigebieten einstellen müssen.

Allgemein kann festgehalten werden, dass die Gefahr eines erhöhten Infektionsgeschehens nicht vom Wintersport per se ausgehen wird, sondern die mit dem Wintersport verbundenen großen Ansammlungen, wie eben bei Après-Ski und Events, in Unterkünften und beim Transport. Das bedeutet konkret: Ausgelassene Hüttengaudi mit Alkohol im Überfluss wird es wohl nirgends geben.

Kein Après-Ski in Bayern, Österreich und der Schweiz

Dennoch wird ein geregelter Skibetrieb möglich sein. Für viele sind Mund-Nase-Bedeckungen aufgrund der kalten Temperaturen ohnehin üblich, beim Skifahren herrscht zudem kein Vollkontakt und Sicherheitsabstände werden meist durch bereits vorhandene Verhaltensregeln festgelegt. Fakt ist, dass in der kommenden Skisaison aber weder in Österreich noch in der Schweiz oder in Bayern Party abseits der Piste angesagt ist: Après-Ski oder ähnliche körpernahen Partyevents sind verboten.

Regeln für die Ski-Saison in Bayern

Beim Skifahren in Bayern herrschen folgende Regeln:

  • Beim Anstehen für Seilbahnen und Lifte soll die Abstandsregelung und Maskenpflicht gelten (Zugang, Kassenbereich, usw.).
  • Tickets sollen möglichst online gekauft werden.
  • Skischulen wird empfohlen, höchstens zehn Schüler pro Gruppe zu unterrichten und die Gruppen nicht zu mischen.
  • Ski-Weltcups und WM-Rennen sollen wie geplant stattfinden. Die Zuschauerzahl soll allerdings begrenzt werden, um den nötigen Abstand einzuhalten.
  • Après-Ski ist absolut tabu, aber der Hütten- und Gaststättenbetrieb soll geöffnet werden.

Regeln für die Ski-Saison in Österreich

In Österreich wird es folgende Beschränkungen geben:

  • Ausschankverbot für stehende Gäste, das schon seit Längerem für alle Bars gilt.
  • Auf dem Weg zum Tisch und beim Anstehen im Selbstbedienungs-Bereich (mit ein Meter Sicherheitsabstand) in der Hütte gilt die Maskenpflicht.
  • beim Anstehen für Seilbahnen gilt ein Meter Abstand und Maskenpflicht.
  • auch in Gondeln muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Skischulen wird empfohlen, höchstens zehn Schüler pro Gruppe zu unterrichten und die Gruppen nicht zu mischen.
  • Außerdem sollen auch Skilehrer und Reiseleiter kostenfrei auf das Virus getestet werden können, wie seit dem Sommer bereits Hotelmitarbeiter.

Allgemeine Regeln

Wo sich Menschen ansammeln können, ist beim Anstehen am Lift oder in den Skihütten. Für Letztere können, wie für die Restaurants im Tal, entsprechende Hygienekonzepte und Einschränkungen bei den Gästezahlen Abhilfe schaffen. Großen Menschentrauben an den Liften könnte mit der Ausweitung der Öffnungszeiten entgegen gewirkt werden. So würde eine frühere Öffnung der Skigebiete den Andrang am Morgen etwas entzerren. Durch die Liftanlagen gibt es außerdem meist gute Möglichkeiten, die Gäste gezielt zu lenken. Die "AHA"-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) besteht sowieso überall.

Weitere Informationen

Weitere Infos

Im gesamten Alpenraum wurden spezielle Hygienekonzepte ausgearbeitet, die an den Kassen, Bergbahnen, Restaurants und Hütten auf Infotafeln kommuniziert werden. Je nach Region können die Vorschriften leicht variieren. Ein Blick auf die Aushänge schafft Klarheit.

Ende der weiteren Informationen

Ortseigene Apps auf dem Handy nutzen

Viele Ressorts bieten außerdem eigene Apps an. Diese sind nicht nur hilfreich, um stets über die Schnee- und Wetterverhältnisse Bescheid zu wissen. Auch aktuelle Infos zu möglichen Anpassungen der Corona-Maßnahmen sind in den Apps tagesaktuell abrufbar oder als Push-Nachricht erhältlich.

Die Corona-Warn-App des jeweiligen Landes heißen: "STOPP CORONA" des österreichischen Roten Kreuzes, Corona-Warn-App für Deutschland und Swiss-Covid-App für die Schweiz.

Sendung: hr1, hr1-Koschwitz am Morgen, 12.10.2020, 5-9 Uhr

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