Szene aus Tatort: Bombengeschäft
Szene aus dem Kölner Tatort: "Bombengeschäft". Bild © WDR/Martin Valentin Menke

Bomben entschärfen ist ein gefährlicher Job, denn im Boden schlummern immer noch tausende von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg. Manchmal geht aber auch etwas schief. So wie im Tatort "Bombengeschäft" aus Köln. Die Frage ist nur: Unfall oder Absicht?

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„Interessante Idee, einen Tatort im Umfeld von Bombenentschärfung und Kampfmittelräumdienst spielen zu lassen“ Zitat von hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher
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Tatort: "Bombengeschäft" aus Köln
Kommissare: Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär)
Regie: Thomas Stiller
Termin: 31.03., 20:15 Das Erste

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Sprengmeister Peter Krämer wird bei der Explosion einer Fliegerbombe getötet. Aber die Bombe war eigentlich längst entschärft. Sein Chef Maiwald ist fassungslos. Zunächst gehen alle von einem tragischen Unfall aus. Aber dann macht Rechtsmediziner Dr. Roth einen überaschenden Fund.

Aber wer könnte ein Interesse am Tod von Krämer haben? Er hatte offenbar keine Feinde, war in keine krummen Geschäfte verwickelt und ein angenehmer Zeitgenosse. Ballauf und Schenk müssen tief in Krämers Privatleben wühlen, um ein Motiv zu finden. Seine Frau Alena hat da einen Hinweis...

In Bosnien war Peter Krämer mit Alexander Haug unterwegs, der jetzt im Rollstuhl sitzt. Haug und Krämers Ehefrau haben ein Geheimnis, das spüren die Kommissare. Aber um was geht es?

Fazit: solide, aber nur Durchschnitt

Eine durchaus interessante Idee, einen Tatort im Umfeld von Bombenentschärfung und Kampfmittelräumdienst spielen zu lassen. Köln ist schließlich eine der Städte, die von den Alliierten am heftigsten bombardiert wurde. Dementsprechend viele Blindgänger liegen hier im Boden. Etwa 20 Mal im Jahr müssen die Bombenentschärfer ausrücken.

Der Fall ist ein klassischer Krimi, viele Verdächtige, ein kompliziertes Beziehungsgeflecht. Da ist altbewährte Polizeiarbeit gefragt. Und die machen die alten Haudegen Ballauf und Schenk gewohnt zuverlässig – ein guter Standard-Tatort, aber eben auch nicht mehr.

Das bedeutet solide 3 von 5 Blaulichtern.

hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher vergibt für diesen Fall drei Blaulichter.
hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher vergibt für diesen Fall drei Blaulichter. Bild © dpa / hr

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag 29.03.2019, 9 Uhr

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