Tatort Das Nest

Wer bei "Das Nest" noch an Ostern denkt, der ist auf dem falschen Dampfer. Denn dieser Tatort aus Dresden ist starker Tobak. Es geht um die Jagd auf einen Serienmörder. Und auf die muss sich Kommissarin Karin Gorniak mit einer neuen Kollegin begeben – und die ist noch ziemlich jung und unerfahren: Leonie Winkler, die neue Kommissarin beim Dresden-Tatort muss sich ganz schön was anhören.

Zitat
„Ein schwieriger Start für die Neue in Dresden, die sich erstmal beweisen muss.“ Zitat von hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher
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Tatort: "Das Nest" aus Dresden
Kommissare: Karin Gorniak (Karin Hanczewski), Leonie Winkler (Cornelia Gröschel)
Regie: Alex Eslam
Termin: 28.04.2019, 20:15 Uhr, Das Erste

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Ein denkbar schlechter Start für die junge und ehrgeizige Leonie Winkler. Die neue Kommissarin Winkler, gespielt von Cornelia Gröschel, hat direkt einen heiklen Einsatz mit ihrer Kollegin Karin Gorniak (gespielt von Karin Hanczewski). In einem leerstehenden, unheimlichen Haus werden gleich mehrere präparierte Leichen entdeckt.

Täter verletzt Kommissarin schwer

Tatort Das Nest

Und dann geht bei den Ermittlungen auch noch alles schief. Der Täter kann nicht nur fliehen, sondern er verletzt außerdem Gorniak schwer mit einem Messer. Als sie wieder zum Dienst erscheint, wird sie von Chef Schnabel euphorisch begrüßt, denn die Ermittlungen treten auf der Stelle.

Schlauer Täter spielt sein Spielchen

Aber Pustekuchen! Gorniak quittiert den Dienst, arbeitet jetzt in der Asservatenkammer. Winkler, von schlechtem Gewissen geplagt, versucht sie zu überreden, zurückzukommen. Aber natürlich ist Gorniak tatsächlich viel zu sehr Polizistin, um den Mörder frei herumlaufen lassen zu können. Also lässt sie sich bequatschen und hilft der Neuen.

Doch der Fall entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einem echten Alptraum für Gorniak. Denn der Täter ist schlau und spielt sein Spielchen mit ihr.

Fazit: schwierig, aber dennoch gelungen

Alles in allem ein schwieriger Start für die Neue in Dresden, die sich erstmal beweisen muss. Dafür darf Karin Hanczewski als Gorniak mal richtig glänzen bei ihrem Psychoduell mit dem Mörder.

Der Fall an sich ist von ein paar seltsam-unlogischen Szenen abgesehen ziemlich gut. Nur: ob er als Start für ein neues Team so geeignet ist? Insgesamt aber doch ein gelungener Neustart für den Sachsen-Tatort, der ja durchaus zu Recht immer wieder heftig kritisiert wurde.

Jetzt bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht mit Gorniak und Winkler. Diesmal vergebe ich – vor allem wegen der Spannung – 4 von 5 Blaulichtern:

Tatort-Tipp vier Blaulichter

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 26.04.2019, 9 Uhr

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