Brustkrebsbehandlung

Erleichterung für Brustkrebspatientinnen: Die Krankenkassen übernehmen ab sofort einen Biomarker-Test, der die Senkung des Rückfallrisikos ermöglicht. Was es mit dem Test auf sich hat und wo Sie sich informieren können, lesen Sie hier.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Test erzielt langfristige Heilung für über 80 Prozent der Erkrankten

Illustration Brustkrebs
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In Spanien, Großbritannien oder Frankreich wird der Test bereits seit längerem bezahlt, jetzt haben auch deutsche Krankenkassen beschlossen, den Biomarker-Test für Brustkrebs zu übernehmen. Seit dem 23. August müssen Frauen nach einer Tumorerkrankung den etwa 3000 Euro teuren Test nicht mehr selbst tragen.

Kein invasiver Eingriff

Das Rückfallrisiko bei Brustkrebs ist auch viele Jahre nach der Erkrankung noch gegeben. Der sogenannte Oncotype DX Breast Recurrence Score-Biomarker-Test soll die Entscheidung zu einer weiterführenden Chemotherapie nach der Heilung erleichtern. Durch den Test soll das Rückfallrisiko einer Patientin möglichst genau bestimmt werden.

Der Biomarker-Test erfolgt ohne einen weiteren Eingriff. Stattdessen findet eine genetische Analyse der Tumorzellen statt, die Aufschluss über die Bildung von Rezidiven gibt. Bei geringem Risiko sollte man auf die mit starken Nebenwirkungen einhergehende Chemotherapie verzichten. Wichtig ist dabei aber vor allem eine enge Absprache mit dem behandelnden Arzt. Wer genauere Informationen sucht, kann sich diese unter der 0800-4203040 beim Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums holen.

Sendung: hr1, hr1 am Mittag, 26. August 2019, 13 Uhr

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