Beamer von Sony
Zur WM sind Beamer der Renner. Bild © Sony

Nächsten Donnerstag geht die Fußball-WM los und Sie wollen sich noch fix einen Beamer kaufen, um die Spiele auf großer Leinwand zu schauen? Stiftung Warentest hat die Geräte getestet. Wir sagen Ihnen, wer gewonnen hat.

15 Beamer hat die  Stiftung Warentest kürzlich getestet – und die Preisunterschiede sind ganz schön hoch. Der Günstigste kostet 430, der Teuerste knapp 3000 Euro. Die Testsieger liegen preislich im unteren Bereich. Man muss also gar nicht soviel Geld ausgeben, um gute Qualität zu bekommen.

Wie funktioniert so ein Beamer?

Das Signal kommt vom Fernseher, Receiver oder Computer. Dann wird das Bild  durch unterschiedliche Technologien - LCD, DLP oder Laser - auf eine Leinwand projiziert. Die sollte halb so breit sein, wie der Betrachter von ihr entfernt sitzt. Steht das Sofa zum Beispiel vier Meter von der Leinwand entfernt, sollte die Leinwand etwa zwei Meter breit sein.

Was bedeuten LCD, DLP und Laser?

  • LCD: Dabei erzeugen Flüssigkeitskristalle das Bild, die für besonders kräftige und satte Farben ohne lästige Regenbogen-Effekte sorgen.
  • DLP: Digital Light Processing - das Licht wird durch einen integrierten Chip auf die Leinwand gebracht.
  • Laser-Projektor: Hier dient ein Laser als Leuchtmittel, der auch in heller Umgebung die beste Bildqualität liefert.

Gewinner des Tests sind zwei Geräte von Epson. Die teuersten Beamer landen auf den hinteren Plätzen. Und der Preiswerteste findet sich um Mittelfeld. Hier kommt der Überblick:

Die Testsieger:

Der Epson EH-TW5400 für 735 Euro und sein Kollege, der Epson EH-TW5650 für 860 Euro. Beide erhielten die Note 2,2. Der Teurere hat bei schräger Projektion eine etwas bessere Bildqualität. Wenn das für Sie aber nicht relevant ist, ist die preiswertere Variante die bessere Wahl. Beide Beamer nutzen die LCD-Technologie

Der Preis-Leistungs-Sieger:

Das ist der Viewsonic PJD7720HD. Er kostet 430 Euro, arbeitet mit dem DLP Verfahren und hat im Test die Note 2,4 erhalten. Außerdem ist er im Vergleich zu anderen Geräten mit nur 2,3 kg ein echtes Leichtgewicht. Im Ranking ist das Platz sechs.

Die teuren Verlierer:

Sie verfügen über die Lasertechnologie, sind aber auch am teuersten: Der Epson LS100 und der Sony VPL-PHZ 10. 2850 Euro kostet der Epson, 2900 der Sony. Außerdem sind beide viel zu laut, verbrauchen am meisten Strom und sind mit 11 bzw. 8,8 kg auch ziemlich schwer. Das bedeutet Note 3,5 für Epson sowie 3,7 und damit das Schlusslicht für Sony.

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag, 8. Juni 2018, 10 Uhr

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