Rolf Töpperwien
ZDF-Kultreporter Rolf Töpperwien Bild © picture-alliance/dpa

Der DFB und Bundestrainer Joachim Löw stellten ihre Analyse des enttäuschenden Abschneidens bei der Fußball-WM heute Mittag in einer Pressekonferenz vor. Ex-ZDF-Reporter Rolf Töpperwien fand schon im Vorfeld in hr1 klare Worte zur Zukunft des deutschen Fußballs.

Im Gespräch mit hr1-Moderator Thomas Koschwitz machte Rolf Töpperwien am Mittwochmorgen klar, dass Jogi Löw ihn mit seiner Analyse in der angekündigten Pressekonferenz nicht zufrieden stellen werde, "weil er der falsche Mann ist". Bereits in einem früheren hr1-Interview erklärte der ehemalige Fußball-Kommentator, er hätte es besser gefunden, wenn der DFB sich von Bundestrainer Jogi Löw getrennt hätte.

"Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken", sagte Rolf Töpperwien und schob hinterher, dass der DFB an der Spitze dem Löw zu viele Freiheiten ließe. Von der für den Mittag angekündigten Analyse zum WM-Debakel und den daraus möglichen Konsequenzen versprach sich der Fußballexperte zuvor nicht viel: "Es wird keine Revolution geben." Und: "Nur nach Neuen schreien ist noch kein Erfolgrezept." Wohin sich der deutsche Fußball entwickele, werde sich bereits in Kürze zeigen. Töpperwien ist sich sicher: "Es wird ein ganz heißer Herbst, der zeigen wird, wo wir stehen."

Das ganze Interview mit Rolf Töpperwien können Sie sich hier anhören:

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Rolf Töpperwien

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Töpperwien: "Nur nach Neuen schreien ist noch kein Erfolgsrezept"

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Sendung: hr1, hr1 Koschwitz am Morgen, 29.8.2018, 5 Uhr

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