Bertolt Brecht-Darsteller Tom Schilling (l) und Burghart Klaußner

Regisseur Heinrich Breloer hat die Geschichte eines der größten deutschen Literaten verfilmt: Bertolt Brecht. Der Zweiteiler läuft zuerst bei Arte, bevor er im Ersten zu sehen sein wird. Im hr1-Talk sprach Breloer über sein jünstes Projekt.

"Brecht" erzählt über eine Spanne von 40 Jahren die Geschichte des bewegten Lebens des meistgespielten deutschen Dramatikers des 20. Jahrhunderts. Der junge Bertolt Brecht wird von Tom Schilling gespielt, der alternde Brecht von Burghart Klaußner. Lou Strenger und Adele Neuhauser spielen die Rolle der Helene Weigel in jungen und späteren Jahren.

Zwei Folgen, 40 Jahre Geschichte

Die Handlung beginnt zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Brecht nennt in einem Schulaufsatz die Ehrung des Heldentods im Krieg "Zweckpropaganda" und entrinnt nur kurz einem Schulverweis. Schnell wird klar, dass sich der Dramatiker zu Höherem berufen fühlt und das Selbstverständnis eines Dichters und Denkers in der Tradition von Goethe und Schiller für sich beansprucht.

Im zweiten Teil kehrt Brecht aus dem Exil zurück. Er gründet das Berliner Ensemble und hält sich als unbequemer Autor nicht an die Vorgaben der Kulturpolitik der DDR. Deswegen wird er von den Entscheidungsträgern kritisch beobachtet.

Sendetermine

Arte zeigt beide Teile am Freitag, den 22. März um 20:15 Uhr aus, im Ersten sind die Folgen am 27. März zu sehen. Nach dem Zweiteiler zeigt das Erste die Dokumentation "Brecht und das Berliner Ensemble".

Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel "Ich habe viel von Brecht gelernt" | Heinrich Breloer, Autor und Regisseur

Mann und Frau unterhalten sich angeregt am Küchentisch beim Kaffee
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Sendung: hr1, hr1 Koschwitz am Morgen, 22.3.2019, 5 Uhr

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