Maria Furtwängler und Florence Kasumba
Maria Furtwängler und Florence Kasumba Bild © NDR/Christine Schroeder

Kommissarin Lindholm wurde von Hannover nach Göttingen strafversetzt. Dort bekommt sie nicht nur einen neuen Fall, sondern auch eine neue Kollegin - Zickenkrieg ist angesagt. Wir stellen die neue Tatort-Kommissarin vor.

Zitat
„Ein Film von Frauen, mit Frauen, aber sicher nicht nur für Frauen.“ Zitat von hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher
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Tatort: "Das verschwundene Kind" aus Göttingen
Kommissarinnen: Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) und Anaïs Schmitz (Florence Kasumba)
Regie: Franziska Buch
Termin: 3. Februar 2019, 20:15 Das Erste

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Der letzte Fall ("Der Fall Holdt", 5. November 2017) von Charlotte Lindholm ist sauber in die Binsen gegangen. Nach dem Totalversagen folgt jetzt die Strafversetzung nach Göttingen, wo sich die eigenwillige Hauptkommissarin mit einem anderen Alphaweibchen herumschlagen muss: Ihre neue Kollegin Anaïs Schmitz (Florence Kasumba) ist allerdings genau so wenig begeistert von der gegenseitigen Gesellschaft. Noch dazu, weil sie von Lindholm bei der ersten Begegnung für eine Putzfrau gehalten wird. Doch wer ist die Schauspielerin, die in Zukunft an der Seite von Maria Furtwängler agiert?

Von den "Avengers" zum "Tatort"

Florence Kasumba (l.) in "Black Panther"
Florence Kasumba (l.) im Marvel-Film "Black Panther" Bild © picture alliance/Everett Collection

Florence Kasumba wurde in Uganda geboren und kam als Kind nach Deutschland. Nach dem Abi absolvierte sie eine Musical- und Schauspielausbildung in den Niederlanden. Im Tatort war sie schon sechsmal zu sehen. Zudem stand sie für viele Musicals auf der Bühne, unter anderem bei "Der König der Löwen", "Cats" und "Mamma Mia!".

2016 entdeckte Hollywood die Schauspielerin und castete sie für eine kleinere Rolle in "The First Avenger: Civil War". Ihre Rolle wurde unter dem Namen Ayo für den Film "Black Panther" (2018) ausgebaut. Auch in "Avengers: Infinity War" ist Kasumba zu sehen.

Worum geht es in dem Fall aus Göttingen?

Tatort: "Das verschwundene Kind"
Bild © NDR/Christine Schroeder

Lindholm muss sich in der neuen Umgebung und mit der neuen Kollegin zwar erst mal zurecht finden, hat aber auch schnell Arbeit am Hals. Auf einer heruntergekommenen Schultoilette finden sich Spuren einer heimlichen Entbindung. Von Mutter und Kind fehlt den Ermittlerinnen allerdings jede Spur, der Zuschauer dagegen erfährt von der 15-jährigen Julija. Sie lebt, doch wo ist das Kind und wer ist der Vater?

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hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher ist zufrieden mit dem Comeback der eigentlich in Hannover agierenden LKA-Frau Lindholm. Er gibt vier von fünf Blaulichtern für einen soliden aber alltäglichen Fall, der vor allem durch die neue Figurenkonstellation überzeugt. Er freut sich schon auf das nächste Wiedersehen zwischen Lindholm und Schmitz.

Tatort-Tipp vier Blaulichter
hr1-Tatort-Experte Philipp Münscher vergibt für diesen Fall vier Blaulichter. Bild © dpa / hr

Sendung: hr1, hr1 am Vormittag 1.2.2019, 9 Uhr

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