Wer wird Millionär- Jauch

Am 3. September 1999 ging Günther Jauch ging zum ersten Mal mit einem Quizformat auf Sendung, bei dem die Kandidaten bis zu eine Million Euro gewinnen können. Zwei Jahrzehnte später gehört die Rate-Show noch immer zu den beliebtesten TV-Formaten in Deutschland. Hier kommen Fakten, Kurioses und Millionenfragen.

Jauch hat großen Anteil am Erfolg

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found WWM-Millionär Ralf Schnoor: Ich verdiene mein Geld mit meiner Hände Arbeit

Wer wird Millionär - Sieger
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1.407 reguläre Ausgaben und 38 Promi-Episoden gab es bislang von "Wer wird Millionär?". Und das Geheimnis des Erfolgs ist so simpel wie einfach: Wissen gepaart mit Entertainment - und zwar für jegliche Altersgruppen.

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Nicht nur der Bildungsfaktor hat demnach großen Anteil am Erfolg des Formats, sondern auch die sympathische Interaktion zwischen Moderator und Kandidaten: Jauchs witzige Sticheleien, lustigen Kommentare und bohrenden Fragen abseits der Norm haben längst Kultstatus erlangt.

Fakten und kuriose Geschichten rund um "WWM"

Auch die zahllosen Star-Auftritte in den Prominenten-Specials lockerten das Format zusätzlich auf. Bevor RTL seinen Dauerbrenner am Montag mit einem XXL-Special zum großen Jubiläum würdigt, präsentieren wir neben wissenswerten Fakten rund ums Format auch die lustigsten Momente aus 20 Jahren "WWM":

  • 14 mal wurde die Million bislang geknackt. Darunter waren elf reguläre Kandidaten und drei Prominente: Oliver Pocher, Thomas Gottschalk und Barbara Schöneberger.
  • Kandidatin Nadja Sidikjar sahnte den bisher höchsten ausgezahlten Betrag ab: Im zweiten Jackpot-Special gewann sie stolze 1.538.450 Euro - kurioserweise musste sie dafür nicht einmal die eigentliche Millionenfrage beantworten.
  • Drei "WWM"-Begriffe stehen sogar im Duden: Seit 2006 findet man dort die Wörter "Telefonjoker", "Fifty-fifty-Joker" und "Publikumsjoker".
  • 2006 hatte Hape Kerkeling - verkleidet als sein Alter Ego Horst Schlämmer - seinen legendären Auftritt: Der Comedian trank mit Jauch einen Schnaps, küsste den Moderator und klaute ihm anschließend sogar den Platz. Jauch musste die Millionenfrage beantworten, kannte die Antwort aber nicht und sammelte am Ende 500.000 Euro für die "Deutsche AIDS-Stiftung".
  • Bereits sechs Mal kam es zu strittigen Quizfragen, die auch in den Medien breit diskutiert wurden. Zum ersten Mal gab es im Januar 2003 Uneinigkeit: Bei der Frage "Jedes Rechteck ist ein...?" lauteten die Antwortmöglichkeiten: A) Rhombus, B) Quadrat, C) Trapez und D) Parallelogramm. Allerdings waren sowohl Trapez als auch Parallelogramm korrekt. Die Kandidatin stieg aus, durfte kurze Zeit später aber erneut zur 16.000-Euro-Frage antreten.
  • Bei "WWM" darf jeder Kandidat nur einmal teilnehmen. Diese Spielregel wollte ein Kandidat umgehen, indem er sich unter falschen Angaben erneut anmeldete. Mit Erfolg! Er schaffte es auf den Stuhl, machte die 500-Euro-Schmach seines ersten Antritts wieder wett und ergatterte 64.000 Euro. Erhalten hat er das Geld jedoch nie, da ein Zuschauer den Betrüger erkannte und den Sender informierte.
  • 2002 witterte die "Bild"-Zeitung einen Skandal: Ein Redakteur glaubte, dass eine Kandidatin nur deshalb ihre 500.000-Euro-Frage richtig lösen konnte, weil sie über zwei Huster aus dem Publikum auf die korrekte Antwort B) hingewiesen wurde. RTL setzte daraufhin ein "Husten-Protokoll" in Kraft: Das Saalpublikum wird kostenlos mit Bonbons versorgt und Dauerhuster müssen nach draußen gehen.
  • "Wer wird Millionär" gibt es in aller Welt. Überraschenderweise beansprucht Österreich dafür aber kein eigenes TV-Studio: "Die Millionenshow" wird genau wie "Wer wird Millionär?" in einem Studio bei Köln aufgezeichnet.

Sendung: hr1, hr1-Koschwitz am Morgen, 3.9.2019, 6 - 9 Uhr

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