Still: "Werk ohne Autor"
Tom Schilling als Kurt Barnert und Paula Beer als Ellie in "Werk ohne Autor". Bild © picture alliance

Nach "Das Leben der Anderen" ist Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck erneut für einen Oscar nominiert worden. Sein Film "Werk ohne Autor" geht ins Rennen um die Trophäe für den besten "nicht englischsprachigen Film".

In "Das Leben der Anderen" hatte sich Florian Henckel von Donnersmarck schon einmal mit einem historischen Stoff auseinandergesetzt und landete damit einen internationalen Erfolg. Auch mit seinem neuen Film "Werk ohne Autor" beleuchtet er ein düsteres Kapitel deutscher Vergangenheit. Am 24. Februar geht der Streifen ins Rennen um die Oscars.

Kurt Barnert ist Künstler und hat viel erlebt: Aufgewachsen in Nazi-Deutschland bekam er die Abholung seiner kranken Tante von den Behörden mit, später erlebte er das SED-Regime in der DDR. Er kann fliehen und findet sich in Düsseldorf wieder. Seine Liaison mit der Studentin Ellie bringt Barnert aber auch in Kontakt mit ihrem Vater Carl Seeband, einem Arzt, der am Euthanasieprogramm der Nazis mitgewirkt hatte. Das Verhältnis ist schwierig und die Vergangenheit lässt Barnert keine Ruhe.

Nächster Regie-Erfolg?

Für "Das Leben der Anderen" gab's 2007 einen Oscar - große Fußstapfen für den erst dritten Langspielfilm des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck. Sein Erstlingswerk zeichnete die Academy damals als besten fremdsprachigen Film aus. 2019 geht der Regisseur erneut in Los Angeles bei der Oscar-Verleihung für Deutschland an den Start. Ob der Stoff aus der schmerzhaften, jüngeren Geschichte unseres landes überzeugen kann, wissen wir in den frühen Morgenstunden des 25. Februar. Die Figur Kurt Barnert ist inspiriert vom Leben des deutschen Künstlers Gerhard Richter.

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Sendung: hr1, hr1 am Nachmittag, 22.1.2019, 15 Uhr

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