Robert de Niro Filme
De Niro und Samuel L. Jackson in Quentin Tarrantinos "Jackie Brown". Bild © picture-alliance/dpa

Die Hollywood-Legende hat über hundert Filme gedreht. Erkennen Sie seine Werke anhand eines Szenenfotos? Hier können Sie den Test machen.

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Thomas Koschwitz und Robert De Niro
2007 traf Thomas Koschwitz Robert De Niro in Berlin, als dieser den Film "The Good Shepherd" vorstellte, bei dem er Regie führte. Bild © privat

Seit dem Kultfilm "Taxi Driver" von 1976 gilt Robert De Niro als einer der größten Schauspieler Hollywoods - ein Experte für Außenseiter, gebrochene Charaktere und Menschen am Rande der Gesellschaft. Völlig in seinen Figuren aufzugehen war De Niros besondere Kunst. Besonders in seinen frühen Arbeiten bereitete er sich mit unendlicher Akribie auf seine Rollen vor. Für den Film "Wie ein wilder Stier" (1980), der die Lebensgeschichte des Boxers Jake La Motta erzählt, nahm er fast ein Jahr lang Unterricht bei der Boxlegende. Um in der zweiten Filmhälfte den alternden Champion überzeugend spielen zu können, legte er 25 Kilogramm Gewicht zu.

Oscars für Robert

Die Mühe lohnte sich: Für das Boxer-Porträt wurde der Schauspieler mit einem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Schon 1975 hatte er für seinen Auftritt als Vito Corleone in Francis Ford Coppolas vielfach preisgekröntem Werk "Der Pate II" einen Oscar als bester Nebendarsteller erhalten. De Niro lernte dafür monatelang den sizilianischen Dialekt.

Der Sohn einer italienisch-irischen Künstlerfamilie wuchs bei der Mutter im New Yorker Viertel Little Italy auf. Wegen seiner hellen Gesichtsfarbe hieß er dort nur Bobby Milk. Mit 16 verließ er die Schule und tingelte mit Theatergruppen herum. Seine Ausbildung erhielt er in den Workshops von Lee Strasberg und Stella Adler.

In allen Genres geübt

De Niro hat kein Genre ausgelassen. Mit Jane Fonda glänzte er in dem romantischen Drama "Stanley & Iris" (1989), mit Al Pacino in dem Action-Thriller "Heat" (1995), mit Dustin Hoffman in der Politsatire "Wag the Dog" (1997).

Die letzte seiner bisher sieben Oscar-Nominierungen holte er 2013 für seine Nebenrolle als Vater eines depressiven Sohnes in der Tragikomödie "Silver Linings". Bei der Preisverleihung schnappte ihm aber Christoph Waltz ("Django Unchained") die Trophäe weg.

Sendung: hr1, hr1-Koschwitz am Morgen, 17.8.2018, 5 Uhr

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