Echt bitter wird's bei hr1-Dolce Vita: Ein Geschmacksforscher erklärt, warum wir bitter nicht mögen. Die Bloggerin "Fräulein Grün" hat uns einen bitteren Immunbooster mitgebracht und eine Profiköchin verrät ihre Rezepte mit Rosenkohl, Radicchio und anderem "Bittergemüse". Diese und weitere Themen erwarten Sie.

Wie wir bittere Gemüse gut in unseren täglichen Küchenplan integrieren können, sagt uns Kochbuchautorin Manuela Rüther. Sie kochte nach dem Abitur in verschiedenen Sterneküchen. Seit 2008 ist sie freie Food-Fotografin, Bloggerin und Autorin. In "Bitter. Der vergessene Geschmack. Rezepte für Gesundheit und Genuss" (AT-Verlag) macht uns die Profiköchin Lust auf viele interessante Bittergemüse, die im Süden Europas zum täglichen Speisenplan gehören, während sie hierzulande verschmäht werden. Entdecken Sie das gesunde Gemüse neu - mit diesen pfiffigen Rezepten:

Geröstete Rosenkohlblätter mit Kurkuma und Walnüssen

Geröstete Rosenkohlblätter
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zum Download Manuela Rüther: Geröstete Rosenkohlblätter mit Kurkuma und Walnüssen

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Der typische Kohlgeschmack und die recht dominante Bitterkeit des Rosenkohls verwandelt sich durch das Rösten in ein süßlich-würziges Aroma. Die Kohl- und Bitternoten werden durch die Süße des Honigs und die Säure der Zitrone harmonisch ausbalanciert. Frisch gerösteter Koriander und Kurkuma sorgen für eine leicht bittere Würze. Manuelas Tipp: Reste des Gerichts schmecken auch kalt als Salat. Dann das Gemüse nochmals mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Honig und Olivenöl abschmecken. Mit Couscous, Bulgur oder Hirse vermischt, wird aus dem Gemüse ein gesundes Hauptgericht.

Flammkuchen mit Radicchio, Blauschimmelkäse und Birne

Flammkuchen mit Radicchio
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Diese Aromenkombination ist zwar alles andere als neu, aber immer wieder lecker: Die Süße der Birne und der cremig-würzige Käse sind die perfekten Gegenspieler zum bitteren Radicchio. Statt Radicchio eignen sich übrigens auch "Tardivo" und "Treviso". Die gibt's auf dem Wochenmarkt oder im gut sortieren Gemüseladen. Manuelas Tipp: Statt mit Birne schmecken die Flammkuchen auch mit frischen Feigen. Wer mag, gibt 1–2 Teelöffel eingelegten grünen Pfeffer darüber.

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Infos zum Buch

Manuela Rüther
Bitter. Der vergessene Geschmack
Von Artischocke bis ZichorieRezepte für Gesundheit und Genuss
ISBN: 978-3-03800-924-5
Verlag: AT; Preis: 29,95 Euro

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Warum schmecken wir "bitter" überhaupt?

Sauer macht lustig – süß macht glücklich und bitter? Bäh! Über den bitteren Geschmack sprechen wir mit Geschmacksforscher Dr. Maik Behrens, Leiter der Arbeitsgruppe "Taste & Odor Systems Reception" am Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München (LSB). Dr. Behrens ist einer der renommiertesten Forscher Europas zum Thema "Geschmackssinn" und Herr der "künstlichen Zunge". Wer mehr über seine Forschungsarbeit über unseren Geschmackssinn erfahren möchte, dem empfehlen wie den Podcast und die Website "Wirkstoffradio".

Bitter hält fit, gesund und in Form

Karina Nouman

Karina Nouman alias "Fräulein Grün" ist Bloggerin, Buchautorin, diplomierte Praktikerin der TEH (Traditionell Europäische Heilkunde) mit Zusatzausbildung "Naturapotheke" - und Karina ist ein großer Fan von Bitterstoffen. "Ich setze mich dafür ein, dass wir den Weg zurück finden zu den Bitterstoffen, denn sie halten uns fit, gesund und auch schlank", sagt sie.

Tonisierendes Bitterpulver
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Denn "Bitter macht früher satt und bremst den Heißhunger auf Süßes", weiß die "Naturapothekerin". Wie Bitterstoffe uns in Form halten und unser Immunsystem schützen, erzählt sie unserer Moderatorin Susanne Schwarzenberger in hr1-Dolce Vita. "Fräulein Grün" hat uns außerdem verraten, wie man einen Immunbooster für nasskalte Wintertage selbst herstellen kann - hier ihr Rezept für "tonisierendes Bitterpulver".

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Infos zum Buch

Karina Noumann
Fräulein Grüns Immunkraft aus der Natur
ISBN: 978-3-7104-0291-3
Verlag: Servus, Preis: 18 Euro

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Gemüse vom Wochenmarkt versus Supermarkt

Bitter ist nicht immer lecker – das sagt der Geschmack der meisten Verbraucher. Wussten Sie, dass Bitterstoffe aus unseren Lebensmitteln zum Teil rausgezüchtet werden? Probieren Sie mal Rucola vom Wochenmarkt und aus dem Supermarkt: Das eine Grün schmeckt herrlich aromatisch und nussig-bitter, das Pendant aus dem Supermarkt dagegen fade. Die Gärtnerin Julia Jung klärt uns auf, warum das so ist. Sie ist Gründerin der "Oberräder Krautgärtner" im Frankfurter Osten und Gärtnerin mit Leib und Seele. Sie berichtet uns über ihre Arbeit auf den Feldern der "Familiengärtnerei Jung", warum sie auf den Anbau von "bitteren Gemüse" viel Wert legt und wie sie ihren Kindern Rucola, Rosenkohl und andere "Bäh- das-ess'-ich-nicht"-Gemüsesorten schmackhaft macht.

Süßes am Samstag: Cookies mit Zartbitterschokolade

Diesmal kommt das Süße am Samstag von Konditorin Sibylle Langner. Sie backt uns leckere Cookies mit gaaaanz viel Zartbitterschokolade. Zum Dahinschmelzen...

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