Er gehört zum Leben, aber wir tun uns schwer mit ihm: der Tod. Zirka 900.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland, doch das Sterben wird in unserer Gesellschaft eher verschämt behandelt. Mehr Wissen über das Sterben hilft, wenn der Tod ins Leben tritt - das meint die Berliner Bestatterin und Trauerbegleiterin Sarah Benz im hr1-Talk.

Unser Gast in drei Sätzen

Bestatterin Sarah Benz (re.) im hr1-Talk mit Marion Kuchenny.

Dem Tod hat sich Sarah Benz quasi spielerisch angenähert: Als Pfarrerstochter wohnte sie gleich am Friedhof, der war ihr Lieblingsspielplatz. Den Umgang mit dem Sterben hat sie zum Beruf gemacht. Und geht dabei auch neue Wege: "Sarggeschichten" heißt ihre kostenlose Kurzfilmreihe über das Sterben, Abschiednehmen und Beerdigen, eine Art "Sendung mit der Maus für Trauer".

Darum geht’s im hr1-Talk

Begräbnis-Etikette und Gefühlsschablonen bei der Trauer müssen nicht sein, meint Sarah Benz, und plädiert für Vielfalt der Emotionen bei der Trauerfeier: Der Witz wie das Weinen dürfen beide sein. Wenn es im Sinne des Gestorbenen ist, dann ist auch die kleine Trauerparty auf der Grabbank möglich. Und es geht um Trauerrituale, alte und neue, durch die Corona-Pandemie neu oder wieder entdeckt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen, Videos und vieles mehr

www.sarggeschichten.de

Ende der weiteren Informationen
Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel "Weinen und Lachen - in der Trauer ist alles erlaubt" | Sarah Benz, Bestatterin

Sarah Benz
Ende des Audiobeitrags