Neugierde, Leidenschaft und Fairness: Diese drei Eigenschaften zeichnen einen guten Journalisten aus. Das meint Georg Mascolo, Terrorismus-Experte, Ex-"Spiegel"-Chefredakteur und als Leiter des Rechercheverbunds von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung so etwas wie der journalistische Chefspürhund der Nation. Im hr1-Talk gewährt er Einblicke in sein Leben und Arbeiten.

Unser Gast in drei Sätzen

Eine Universität von innen hat Georg Mascolo nie gesehen, zumindest nicht als Student: akademischer Abschluss Fehlanzeige. Er wollte immer in den Journalismus und lernte nur auf Drängen seines Vaters hin etwas "Ordentliches" als Rechtsanwaltsgehilfe. Im Anschluss folgten dann Volontariat bei einer Regionalzeitung, dann Radio und dann startete er in seiner Karriere durch mit Hilfe von Stefan Aust, der ihn zu SPIEGEL TV holte.  

Darum geht’s im hr1-Talk

Georg Mascolo ist schuldbewusst und räumt ein, dass Journalisten – auch er – in der Vergangenheit ihre Fehler kaum  eingestanden haben, und dies auch heute noch zu selten tun. Georg Mascolo ist nostalgisch und erinnert sich an das "größte Reporterglück meines Lebens". Georg Mascolo ist besorgt und mahnt: Staats- und Cyberterrorismus befinden sich auf dem Vormarsch.

Zusammen mit seiner Frau Katja Gloger hat Georg Mascolo ein beklemmendes Buch mit einer detaillierten Beschreibung des Corona-Krisenmanagements, national wie international, vorgelegt: "Ausbruch. Innenansichten einer Pandemie".  In dem Band plädieren die beiden für eine neue Risikokultur und warnen uns alle vor der Zerstörung unsrer Umwelt, denn: "Die Natur schlägt immer zurück!"

Weitere Informationen

Informationen zum Buch

Georg Mascolo Ausbruch

"Ausbruch. Innenansichten einer Pandemie"
von Katja Gloger und Georg Mascolo
336 Seiten; 22 Euro
Piper-Verlag

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Zum Artikel "Neugierde, Leidenschaft, Fairness!" | Georg Mascolo, Journalist

Georg Mascolo
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