Zehn Jahre Vorbereitung, 140 Millionen Euro Kosten: Über ein Jahr lang drifteten 300 Wissenschaftler mit dem Forschungseisbrecher „Polarstern“ am Nordpol entlang. Es war die größte internationale Arktis-Expedition aller Zeiten. Ihr Leiter war Professor Markus Rex. Im hr1-Talk erläutert er, was man sich von der Mammut-Expedition an Erkenntnissen für die Zukunft unseres Planeten erhofft.

Unser Gast in drei Sätzen

Markus Rex und Klaus Reichert

Markus Rex ist Leiter der Atmosphärenforschung am Alfred-Wegener-Institut des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung in Potsdam. Er ist Geopysiker, Physiker und Meteorologe, auf den Punkt gebracht: Klimaforscher. Um dem Klimawandel auf die Spur zu kommen, klettert er nicht nur durch arktische Gefilde, sondern auch in die feuchte Hitze in Äquatornähe.

Darum geht’s im hr1-Talk

Für Markus Rex ist die Arktis die "Wetterküche der Erde" - was sich in ihr zusammenbraut, hat Folgen für uns alle. Für Markus Rex ist die Stille der Arktis allumfassend - aber er hat auch ihre Töne vernommen. Für Markus Rex hatte der Arbeitstag im Eis manchmal 24 Stunden - doch es gab auch Zeit für Spiel und Spaß, zum Beispiel das nördlichste Fußballspiel aller Zeiten, inklusive Eisbärwächtern. Letztere hatten ihre zweibeinigen Besucher nämlich zum Fressen gern.

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Klimaforscher Rex hat wie alle bedeutenden Polarforscher Tagebuch über seine Zeit im Eis geführt. "Eingefroren am Nordpol - das Logbuch von der Polarstern" heißen seine Aufzeichnungen über Wissenschaft, Alltag und Abenteuer im ewigen Eis.

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Markus Rex, Polarforscher
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