Die einen halten ihn für die erotischere Version von Mick Jagger. Andere vermuten in ihm wegen seines Grimassenspiels einen nahen Verwandten von Fernandel, dem begnadeten Don-Camillo-Darsteller. Dabei ist er doch einzigartig er selbst: Martin "Maddin" Schneider. Jetzt war er, der Erfinder der hessischen Langsamkeit, zu Gast im hr1-Talk.

Unser Gast in drei Sätzen

Comedian Martin Schneider (li.) mit hr1-Talkmoderator Uwe Berndt.

"Maddin" Schneider hätte auch Gemüsehändler werden können, pries er doch mit seinem Papa auf dem Zug durch die Dörfer Äpfel und Kirschen aus dem elterlichen Garten zum Verkauf an. Aber dann wurde er selbst zum "schlauen Früchtchen" und verschaffte sich als einziger Junge auf Klassenfahrt Zugang zum Mädchen-Schlafsaal – weil er lustige Sketche aufführte. Das war der Beginn einer großen Karriere als Comedian "mit Errodik" und der schlussendlichen Erkenntnis: "Jeder hat einen an der Waffel!"

Darum geht's im hr1-Talk

"Maddin" Schneider begründet, weshalb sein hessisches Idiom ein Wohlfühldialekt ist. Er erläutert, was Rindfleisch mit Glauben zu tun hat. Und er offenbart seine musikalischen Talente, von Barock-Oper bis zum Jazz-Duett.

"Mer muss des Beste hoffe, des Schlimmste kommt von allein": Auf dieser Grundlage basiert das "Maddin"-Prinzip. Mit ihm verzweifelt man/frau auch dann nicht, wenn man/frau im Dixie-Klo eingeschlossen ist.

Weitere Informationen

Infos zum Buch

"Vom wörscht Käs zum best Käs", von Martin Schneider
Gebunden, 237 Seiten
Heyne-Verlag
10 Euro

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Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel “Jeder hat einen an der Waffel!“ | Martin Schneider, Comedian

Martin Schneider
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