Ihre professionelle Distanz und ihren Hang zur Perfektion beeindrucken, Alfred Biolek nannte sie zusammenfassend "Nachrichtenfrau des ZDF": Petra Gerster ist seit bald 23 Jahren das Gesicht (neuhochdeutsch: Anchorwoman) der heute-Nachrichten. Am 26. Mai um 19 Uhr ist ihr letzter Auftritt – im hr1-Talk spricht sie über ihre Zeit vor, mit und nach dem ZDF.

Unser Gast in drei Sätzen

Petra Gerster und Uwe Berndt

Die Eltern von Petra Gerster legten Wert auf Bildung für alle ihre Kinder: Nicht nur Sohn Florian (später unter anderem Präsident der Bundesanstalt für Arbeit), auch Petra und ihre beiden Schwestern konnten studieren. Petra zog's nach ihrem Studium der Literaturwissenschaft in den Journalismus. Zur TV-Moderation kam die Jungredakteurin auf ungewöhnliche Art: Während eines Moderatoren-Castings beim WDR sollte sie für die Kandidaten den Sparringspartner geben – und überzeugte ihren Chefredakteur dermaßen, dass sie und keiner der eigentlichen Bewerber den Job bekam.

Darum geht’s im hr1-Talk

Petra Gerster klärt auf, I: Warum unterhalten sich die TV-Leute im Studio immer im Abspann der Nachrichten-Sendungen, wo der Fernsehzuschauer doch nie mithören kann? Petra Gerster klärt auf, II: Warum macht sie sich für das Gendern, also die geschlechtergerechte Sprache, im Fernsehjournalismus stark? Petra Gerster klärt auf, III: Weshalb verdankt sie ihr Eheglück einer in Paris gelesenen "Zeit"-Ausgabe? Petra Gerster klärt auf, IV: Was hat sie sich für ihren (Un-)Ruhestand nach der Zeit beim ZDF vorgenommen?

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Petra Gerster
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