Er kann Handstand, er kann surfen, und er kann Erfindungen machen, die die Welt verändern: Mit seinen Forschungen zur Organokatalyse, also der Beschleunigung chemischer Reaktionen durch Katalysatoren, hat Professor Benjamin List nachhaltigere und ressourcenschonendere Produktionen weltweit ermöglicht.

Gutes für die Umwelt tun und Milliarden an Kosten sparen: Dafür gab´s in diesem Jahr den Nobelpreis für Chemie und eine Einladung in den hr1-Talk.

Unser Gast in drei  Sätzen

Prof. Dr. Benjamin List (li.) mit hr1-Talkmoderator Uwe Berndt.

Antiautoritäre Erziehung bringt doch was: Seine kindliche Erziehung genoß der heutige Nobelpreisträger nämlich in einem der ebenso berühmten wie umstrittenen Frankfurter Kinderläden, als „Bezugsperson“ fungierte unter anderen Daniel Cohn-Bendit. Seine ersten Chemiekenntnisse verschaffte sich der kleine Benjamin in einem Buch vom Flohmarkt. Und praxisbezogen arbeitete er schon als Zwölfjähriger: Die Schwarzpulver-Produktion in eines Freundes Keller sorgte für ordentlich Stichflamme und Rauch in Frankfurts Westend.

Darum geht’s im hr1-Talk

Wer zuhört erfährt, was einen großen Wissenschaftler neben Leidenschaft auszeichnet. Wer zuhört erfährt, dass der Wissenschaftsstandort Deutschland gar nicht so schlecht ist, wie besorgte Kritiker meinen. Und wer zuhört erfährt, was eine respektlose Ideenmaschine ist.