Vor zwei Jahren war sein Name nur einem Fachpublikum bekannt, jetzt gehört er zu den prominentesten Wissenschaftlern Deutschlands: Professor Hendrik Streeck, Leiter der HIV-Forschung und Virologie an der Universitätsklinik Bonn. Corona machte ihn populär – darum und um ihn persönlich geht's im hr1-Talk.

Unser Gast in drei Sätzen

Hendrik Streeck entstammt einer Familie voller wissenschaftlicher Kapazitäten, aber erst mal schlug er aus der Art: Er jobbte als Model auf dem Laufsteg, wollte Filmkomponist werden. Doch die Ausbildung war ihm zu (musik-)theoretisch, und das Klavierspiel war auch nicht so sein Ding. "Vielen Menschen gleichzeitig helfen", erkannte er als sein Ziel und entschied sich für eine Karriere als Mediziner und Forscher.

Darum geht's im hr1-Talk

Virologe Hendrik Streeck und hr1-Moderator Uwe Berndt

Hendrik Streeck erklärt, weshalb er als Kind Lesenlernen für überflüssig hielt. Er erzählt, weshalb er im Jahr zweimal Geburtstag feiert und zwar an unterschiedlichen Tagen. Und er erläutert, weshalb er Corona für überwindbar hält.

Riesige Bäume aus Haaren, undurchdringliche Gesteinsplatten aus Hornhaut, Flüsse aus Schweiß und Speichel: In seinem Buch "Unser Immunsystem" schildert Hendrik Streeck den menschlichen Körper als Urwald, in dem unter anderem Killerzellen, Viren und Bakterien um die Vorherrschaft kämpfen.

Weitere Informationen

Infos zum Buch

Prof. Dr. Hendrik Streeck: "Unser Immunsystem. Wie es Bakterien, Viren & Co. abwehrt und wie wir es stärken"
Gebunden, 224 Seiten
Piper Verlag
20 Euro

Ende der weiteren Informationen
Audiobeitrag

Podcast

Zum Artikel "Vielen Menschen gleichzeitig helfen!"| Prof. Hendrik Streeck, Immunforscher

Hendrik Streeck
Ende des Audiobeitrags