"Den Bock kann man alles spielen lassen" – das hat kein Geringerer als Amerikas Regie-Größe Brian de Palma über Rainer Bock gesagt. Er brillierte als dämonischer Arzt in Michael Hanekes Oscar-nominiertem "Das weiße Band", gab bei Quentin Tarantinos "Inglorious Basterds" den Nazi-General und verkörperte in seiner ersten großen Hauptrolle einen Möbelpacker – wobei er sich die dazu nötigen Muckis monatelang draufschaffen musste. Vielseitigkeit ist auch Trumpf bei Rainer Bock im hr1-Talk.

Unser Gast in drei Sätzen

Schauspieler Rainer Bock (li.) beim hr1-Talk mit Moderator Uwe Berndt.

Rainer Bock war hochaktiv in der Anti-Atomkraftbewegung der Siebzigerjahre. Er betrieb in seiner Heimatstadt Kiel ein Café mit Kleinkunst-Programm. An seinen Herzenswunsch Schauspieler wagte er sich erst nach Zögern und Zaudern: "Ich hielt mich nicht für attraktiv genug."

Darum geht’s im hr1-Talk

Es geht um den Tipp, den Steven Spielberg Rainer Bock für die weitere Karriere auf den Weg gab. Es geht um grottenfaul und polyglott und inwiefern dies  Rainer Bock zu eigen ist – oder auch nicht. Und es geht um Tierisches: Fische an der Angel und Ente an Rotkohl.

Krimi-Auftritt

Das Erste zeigt zwei neue Folgen aus der erfolgreichen Donnerstags-Krimi-Reihe "Der Irland-Krimi" mit Désirée Nosbusch in der Hauptrolle als Kriminalpsychologin Cathrin Blake, Beginn jeweils um 20:15 Uhr: am 29. September "Mutterliebe", am 6. Oktober "Preis des Schweigens".

Im letzteren Film ist Rainer Bock ihr Gegenspieler als Psychiater, ob integer oder zwielichtig? Schauen Sie selbst. Für Später-Gucker: Beide Sendungen sind nach der Ausstrahlung sechs Monate lang in der ARD-Mediathek verfügbar.

Audiobeitrag

Podcast

Der alles spielen kann | Rainer Bock, Schauspieler

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