Ob der Kino-Kassenschlager "Echte Kerle" vor 25 Jahren oder der jüngste ZDF-Film zu den festlichen Tagen "Weihnachtstöchter", ob die ARD-Polizeiruf-Folgen aus Offenbach oder die Abenteuer von Käpt´n Blaubär – überall war er mit dabei: Rolf Silber, der Regisseur, Roman- und Drehbuchautor aus Frankfurt/Main. Im hr1-Talk blickt er zurück auf über 40 Jahre Medienerfahrung.

Unser Gast in drei  Sätzen

Rolf Silber mit Uwe Berndt

Der Bub sollte was Ordentliches lernen – und darum schickte ihn die Mama zur Banklehre genau in die Filiale, wo der Papa der Chef war. Mit 18 ist der Bub dann der südhessischen Enge mit Protestanten hassendem katholischem Priester und Watschen gebenden Lehrern entflohen, hinein in die wilde Zeit mit Häuserkampf, Auseinandersetzung um die Frankfurter Startbahn West und einem kleinen Ausflug ins Rocker-Milieu. Das Studium an der Berliner Filmakademie wies dann den Weg in die eigentliche Berufung.

Darum geht’s im hr1-Talk

Im deutschen Fernsehen sieht Rolf Silber eine Kultur der Überkontrolle. Den deutschen Regie-Studiosi empfiehlt er, neben akademischen Studienleistungen auch mehr ins Leben einzutauchen. Und der ganzen Medienlandschaft rät er,  verstärkt aufs Spielerische zu setzen – im Interesse der Konsumenten. Ganz konsequent lautet sein persönliches Motto dann auch: "Film ist Berichterstattung über die Realität mit den Mitteln des Traums!"

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