Sie hat harte Pionierarbeit in einer Männer-Domäne geleistet: Sabine Töpperwien war die erste Frau, die in Deutschland live ein Fußballspiel kommentiert hat. Legendär ihre Reportagen in der ARD-Bundesliga-Konferenz. Seit Ende Januar ist sie im vorzeitigen Ruhestand. Wie sich das anfühlt, erzählt sie im hr1-Talk.

Unser Gast in drei Sätzen

Schon als Kind ging's mit den Eltern und Bruder Rolf sonntags auf den Fußballplatz im Harz. Der große Bruder war es auch, der ihr klar machte, auf was für einen steinigen Weg sie sich begeben würde – als Fußball-Kommentatorin. Diese Warnung konnte die kleine Schwester aber nicht aufhalten, mehr als 700 Spiele hat Sabine Töpperwien kommentiert.

Darum geht's im hr1-Talk

Macho-Sprüche, derbe Witze, Zweifel an der Kompetenz – das hat Sabine Töpperwien im Laufe ihrer mehr als 30-jährigen Karriere immer wieder erlebt. Trotzdem hat sich "die Eisbrecherin", wie sie sich selbst nennt, immer wieder durchgebissen und wurde zum Vorbild vieler junger Kolleginnen.

Im hr1-Talk mit Sabine Töpperwien geht's um Höhen und Tiefen im Leben einer Fußball-Pionierin, um tragische Momente in der Bundesliga und brillante Augenblicke in der Champions League. Es geht um Tischtennis und Ballett-Tanz. Und um den FC Bayern München geht es auch.