"Sag ruhig, ich bin ein Träumer", singt John Lennon in seinem berührenden Solohit "Imagine", "aber ich bin nicht der Einzige. Ich hoffe, du wirst eines Tages mitmachen, und die Welt wird eins sein…" Vor 35 Jahren, bei LiveAid am 13. Juli 1985, war dieser Traum für über 16 Stunden lang zum Greifen nah.

An diesem Tag gaben die Größen der Popwelt sich auf der Bühne das Mikro in die Hand, um gegen den Hunger in Afrika anzuspielen. Es war ein logistischer Kraftakt sondergleichen, denn LiveAid fand parallel auf zwei Bühnen statt - und auf zwei Kontinenten.

Aus dem Londoner Wembley-Stadion und dem John F. Kennedy-Stadion in Philadelphia beschallten Weltstars wie David Bowie, Queen, Elton John, Paul McCartney, U2, Sting, Madonna, Eric Clapton und viele andere den Globus. Die Konzerte wurden live im Fernsehen übertragen.

Benefizkonzert aus Anlass der Hungersnot in Äthiopien

Das Mammutkonzert ist das Projekt von Bob Geldof, dem Sänger der Boomtown Rats. Aus Anlass der Hungersnot in Äthiopien trommelt Geldof schon 1984 zu "Do They Know It‘s Christmas" den internationalen Pop-Adel für Band Aid zusammen.

LiveAid sollte die Fortsetzung der Idee auf der Bühne werden. Viele ähnliche Projekte folgen, aber in seiner Größe und seinen Auswirkungen bleibt LiveAid unerreicht. Der Traum einer solidarischen, in Musik vereinten Welt, in der die Ärmsten, die Kranken und die Hungernden nicht abgehängt sind, lebt fort.

Zum 35-jährigen Jubiläum von LiveAid gibt es am 13. Juli 2020 von 20 bis 22 Uhr in der hr1-Lounge in Concert ein Wiederhören mit vielen der damals teilnehmenden Stars.

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