Heute Abend in der Lounge in Concert: Das Gipfeltreffen der Charmeure. Zwei große Entertainer mit Herz, Humor und Hammer-Stimme: Michael Bublé und Robbie Williams.

Michael Bublé ist am 9. September 45 Jahre alt geworden. Er gilt als Frank Sinatra des 21. Jahrhunderts. Große Fußstapfen für einen Sänger, aber Michael Bublé nimmt’s gelassen. Bei ihm wirkt alles leicht, so als wäre er im Popzirkus der Chef-Clown. Der Italo-Kanadier ist gut geerdet. Mit dem Papa hat er als Lachsfischer gearbeitet. Der Opa, ein Installateur, hat umsonst für alle Bands gearbeitet, die den kleinen Michael mitsingen ließen. 2003 kam dann endlich der langersehnte Durchbruch.

Wir gratulieren nachträglich mit Musik aus Bublés Grammy-prämiertem Live-Album "Michael Bublé Meets Madison Square Garden", das er in seiner Wahlheimat New York im Dezember 2008 aufgenommen hat.

Robbie Williams hat seine Lehrjahre bei Take That verbracht. Bei der Boyband hat er die Gesellenprüfung abgelegt, zum Meister wurde er danach, solo. Seine jugendlich-freche Art hat er sich bewahrt. Sein britischer Humor ist entwaffnend, und er gibt inzwischen gleichzeitig den Bilderbuch-Familienvater und die Rampensau. Robbie weiß einfach, wie man das Publikum um den Finger wickelt. Das hat er mit dem kanadischen Kollegen Michael Bublé gemeinsam. Und ein Duett haben die beiden übrigens auch schon gegeben. Für Robbie’s zweites Swing-Album "Swing Both Ways" von 2013 haben die beiden zusammen "Soda Pop" gesungen.

In der Lounge erklingt Williams' Konzert "Live at Knebworth" vom August 2003.