Rock at it's best - Diesmal feiern wir zwei gestandene Rocker in der hr1-Lounge in Concert. Zucchero ist gerade 65 Jahre alt geworden, Bryan Ferry, Gründungsmitglied und Sänger der Artrock-Band Roxy Music, feiert bereits seinen 75. Geburtstag.

Wir starten den Live-Abend mit der Stimme der italienischen Rockmusik: Zucchero. Eigentlich sollte er im November auf der hr1-Bühne in der Festhalle Frankfurt stehen. Wegen Corona wurde das Konzert nun auf den 16. Juni 2021 verschoben.

Zucchero: Rock, Soul und R&B

Wer von italienischer Rockmusik spricht, der spricht automatisch von Zucchero. Im Land der Opern und der großen Tenöre ist der Mann mit den Lederklamotten, den Zottelhaaren, dem wilden Bart und dem unvermeidlichen Hut seit mehr als 30 Jahren das Aushängeschild für Rock "made in Italia".

Ein Zucchero bringt sogar ein Duett mit dem Opern-Star Luciano Pavarotti sauber über die Rampe. Zu hören heute Abend in der Geburtstags-Lounge-In-Concert, mit Live-Momenten 2007/2008. Da hatte Zucchero diverse Heimspiele in Verona und Mailand.

Angefangen hat Zucchero mit Rhythm and Blues-Bands in San Francisco. Der amerikanische Soul und Blues ist für ihn bis heute die wichtigste Inspirationsquelle für seine Songs. Wie kein anderer verbindet Zucchero Bluesrock mit mediterranem Gefühl. Von sich selbst sagt er, er habe den schwierigen Weg gewählt: "Ich singe weder typisch italienische Lieder, noch habe ich eine typisch italienische Stimme. Meine Songs gehen mehr in Richtung Soul und R&B."

Bryan Ferry "Live at the Royal Albert Hall"

Jubilar Nummer zwei, Bryan Ferry, ist der Mann, der den Glamour in die Rockmusik gebracht hat. Er ist immer perfekt gestylt, Gentleman durch und durch. Er ist die Stimme von Roxy Music, aber schon seit den frühen 70ern ist Bryan Ferry auch immer solo unterwegs.

Wir feiern seinen 75. nach und nutzen die Gelegenheit, um sein im Februar erschienenes Live-Solo-Album: "Live at the Royal Albert Hall" vorzustellen. Bei dem Konzert 1974 in der Londoner Royal Alber Hall covert Bryan Ferry sich fröhlich durch Standards wie "Smoke Gets In Your Eyes", Rockabilly-Songs wie "Let’s Have A Party", aber auch Songs von den Rolling Stones und Bob Dylan, wie "Sympathy For The Devil" und "A Hard Rain’s A-Gonna Fall".

Denn auch das kann Bryan Ferry wie kein anderer: Er beherrscht glänzend den Spagat zwischen hartem Rock und wunderbarem Schmalz.