Die Zeit zwischen den Jahren ist eine Zeit der Stille, der Innenschau: wir blicken auf das Jahr zurück und schmieden Pläne für das kommende Jahr. In der Stille sinkt der Stresspegel, der Geist kann sich erholen und wir können neue Kraft schöpfen. Wo aber finden wir Stille: In der Natur, beim Yoga oder einfach nur beim Blick in eine brennende Kerze? Und wie lernen wie sie zu genießen, die Stille? Darum geht es in unserer Sendung.

Corona beschert uns unfreiwillig Ruhe und Stille. Durch den Lockdown ist das Verkehrsaufkommen in Deutschland stark zurückgegangen. Das betrifft vor allem den Flugverkehr: Kaum noch Kondensstreifen am Himmel und vor allem: kaum noch Lärm, sondern Ruhe. Und tatsächlich brauchen wir Stille für unsere Gesundheit ebenso wie für unser Gehirn. Studien aus der Hirnforschung belegen: In der Stille sinkt der Stresspegel, der Geist kann sich erholen und wir können neue Kraft schöpfen, sagt der Neurowissenschaftler und Autor Marcus Täuber.

Wo finden wir Stille?

Was die einen als himmlische Ruhe empfinden ist für andere purer Stress. Denn in der Stille können auch schwere Themen und das Gefühl von Einsamkeit aufkommen, das weiß der Franziskaner, Priester und Autor Helmut Schlegel. Er führt Menschen in die Stille und erklärt, wie wir lernen können, die Stille zu genießen.

Wo aber finden wir Stille: In der Natur, beim Yoga oder einfach nur beim Blick in eine brennende Kerze? Wir stellen Orte in Hessen vor, an denen man Stille finden kann. Ob im Zen-Garten oder auf tannengrüner Wanderwegen- wir stellen Orte der Ruhe vor auf dem Land und mitten in der Stadt.

Bestimme Rituale können helfen, die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr bewusst zu gestalten. Der Theologe und Brauchtumsforscher Manfred Becker Huberti beschäftigt sich mit den geheimnisvollen Nächten zwischen den Jahren: Den sogenannten Rauhnächten. Wie man diese heiligen Nächte auch noch heute gut nutzen kann, erzählt er in hr1 am Sonntagmorgen.

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