Otto Deppe, ARD-Journalist und TV-Moderator

Otto Deppe ist der letzte noch lebende ARD-Reporter, der 1969 live über die Mondlandung berichtet hat. In "Koschwitz am Morgen" erinnert er sich an einen seiner bewegendsten Momente als Reporter.

Die Raumfahrt ist Otto Deppes Steckenpferd. Gerne wäre er selbst die 384.00 Kilometer zum Mond geflogen. "Ob Gag oder ernst gemeint, das weiß ich nicht - aber im Space Center lag damals eine Liste aus, in die man sich entragen konnte, wenn man Interesse an einem Flug ins All hatte", erinnert sich Deppe in hr1. Der Reporter trug sich ein, hörte aber nie wieder etwas von dieser Liste. Also blieb er bei der Berichterstattung über das Raumfahrtprogramm der NASA. Das ganze Gespräch mit Otto Deppe können Sie sich hier noch einmal anhören:

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found "Da sprangen alle auf": Reporter Otto Deppe erinnert sich an die Mondlandung

Jubel im Space Center nach der geglückten Mondlandung.
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"Pleiten, Pech und Pannen"

Von 1969 bis 1972 war Otto Deppe ARD-Hörfunkreporter für das Apollo-Mondprogramm der USA. Im Vorfeld der Mondlandung berichtete er für verschiedene ARD-Anstalten aus Saarbrücken über das Mondprogramm, bis Apollo 11 das bundesweite Interesse am Mond und an der Berichterstattung über diese einzigartige Reise steigerte. Trotz "einer Serie von Pleiten, Pech und Pannen", wie sich Deppe erinnert.

Am meisten berührt hat ihn der Moment der eigentlichen Landung auf dem Mond. "Da sprangen im Pressezentrum alle auf und fielen sich in die Arme. Man war auf dem Mond angekommen, das war einfach toll!"

Sendung: hr1, Koschwitz am Morgen, 19.7.2019, 5 Uhr

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