Judith Holofernes war die Heldin bei "Wir sind Helden", der Band, die Anfang dieses Jahrtausends den deutschen Pop erneuerte. Sie schrieb die voller Konsum- und Gesellschaftskritik, sie sang sie - und Deutschland tanzte dazu, denn die Musik der "Helden" ging auch in die Beine. Im hr1-Talk lässt Judith Holofernes diese Zeit Revue passieren und blickt auf Gegenwart und Zukunft als vielseitige Künstlerin.

Unser Gast in drei Sätzen

Rockstar werden, das war der Holofernes-Berufswunsch schon vor der Pubertät. Die ersten Auftritte erfolgten mit 14 als Straßenmusikerin. Im Jahr 2000 lernte sie während eines Popkurses ein paar Jungen kennen - die "heldenhafte" Crew war gefunden.

Darum geht’s im hr1-Talk

Es wird geklärt, weshalb Brötchen einen Kulturschock bewirken können. Es wird geklärt, weshalb Markus Lanz fürs Weihnachtsgeld von Judith Holofernes und ihrer Familie sorgt. Und es wird geklärt, wie Kunst und Musik ohne die Kommerzgiganten des Musikbusiness genossen werden können.

Weitere Informationen

Infos zum Buch

"Die Träume anderer Leute" von Judith Holofernes
416 Seiten,
24,- Euro,
erschienen bei Kiepenheuer & Witsch

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Es ist nicht ihr erstes, aber sicherlich ihr pointiertestes Buch: In "Die Träume anderer Leute" legt Judith Holofernes ihren Austritt aus den gewohnten Erfolgsbahnen des Musikbetriebs offen. Und sie schildert die Folgen und Erkenntnisse daraus.

Audiobeitrag

Podcast

Keine Künstlerin für Kommerzkassen | Judith Holofernes

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