Mit gerade mal 20 Jahren hat Michael Groß an seinen ersten olympischen Spielen teilgenommen und sofort mehrere Medaillen mit nach Hause genommen. Bis heute ist er dem Sport – sowohl aktiv als auch passiv, als Zuschauer, – treu. Warum? Weil es dort, sobald der Startschuss gefallen ist, um nichts anderes geht als den Wettkampf selbst. Diese Authentizität ist das faszinierende.

Unser Gast in drei Sätzen

Als mehrfacher Olympiasieger im Schwimmen sind für Michael Groß die Siege in der Staffel wesentlich bedeutsamer als seine Einzelerfolge. Weil da ein Teamgeist herrschte, der ihn zu noch besserer Leistung motiviert hat. Diese Erfahrung aus dem Leistungssport ist bis heute sein Antrieb – ob er Bücher schreibt, Vorträge hält oder als Motivationscoach für andere arbeitet.

Darum geht’s im hr1-Talk

Michael Groß Klaus Reichert

Es geht um das ewige Trainieren für einen kurzen Wettkampfmoment. Es geht um Motivation – ob bei sich selbst oder anderen. Es geht um Sport, der keine Plattform für Politik sein darf. Es geht um das, was vor einem liegt und wie man sich darauf freut. Und es geht darum, dass Medaillen zwar eine Rolle spielen, aber am Ende im Leben ganz andere Dinge wichtig sind.