Sabine Kuegler ist sich sicher: die verwöhnten "TV-Dschungelcamper" würden im richtigen Urwald vielleicht einen Tag überleben. Und sie weiß wovon sie redet, hat sie doch ihre Jugend beim Stamm der Fayu in Westpapua verbracht. Über ihre Jahre im Dschungel, ihre Rückkehr in die moderne Zivilisation und ihre erneute Reise in den Urwald erzählt sie im hr1-Talk.

Unser Gast in drei  Sätzen

Andere Kinder werden eingeschult: Sabine Kuegler ging in die Wildnis, als eines von drei Kindern einer Missionars- und Sprachforscherfamilie. Mit 17 kam sie aus der Wildnis heraus, als Stammesjägerin im Kampf ums Überleben ausgebildet: "Die Natur hat kein Erbarmen!" Ihre Erlebnisse als "Dschungelkind" brachte sie zu Papier - ein Bestseller, in 30 Sprachen übersetzt, mit Nadja Uhl und Thomas Kretschmann verfilmt.

Darum geht’s im hr1-Talk

Weitere Informationen

Infos zum neuen Buch von Sabine Kuegler

  • "Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind" von Sabine Kuegler
  • 306 Seiten,
  • 24 Euro,
  • Westendverlag
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Es geht darum, was es im Dschungel gibt: lebendige "Chips für Kinder" mit sechs Beinen, hungrige Krokodile und geheimnisvolle Wesen, halb Mensch, halb Tier. Es geht darum, was es im Dschungel nicht gibt, zum Beispiel Wochentage, Lügen und Küsse. Und es gibt auch kein "Ich" in der Sprache der Fayu, weil die Gemeinschaft alles ist und nur sie das Überleben des Stammes gewährleistet.

Audiobeitrag

Podcast

„Die Natur hat kein Erbarmen!“ | Sabine Kuegler, „Dschungelkind“

Sabine Kuegler
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