Gerhard Conrad umweht etwas der Hauch des Geheimnisvollen, der Ränke und des Risikos. 30 Jahre lang war er für den Bundesnachrichtendienst in manchmal streng geheimen Missionen tätig, die britische Presse sah in ihm eine Art deutschen James Bond. Im hr1-Talk gibt er Einblicke ins Leben der Spione und Aufklärer.

Unser Gast in drei Sätzen

Gerhard Conrad im hr1-Talk mit Moderator Klaus Reichert

Mit James Bond hatte der junge Gerhard in seiner badischen Heimat "nix am Hut", aber seine Karl-May-Bände verschlang er "auslandsversessen". Sein Studium als Islamwissenschaftler und der arabischen Sprache war dann das Sprungbrett in die Ferne. Diese Spezialkenntnisse erwiesen sich auch weitergehend nützlich; der BND fragte und gewann einen neuen Mitarbeiter.

Darum geht’s im hr1-Talk

For your ears only: Sie erfahren, weshalb Agent 007 sein Kürzel Königin Elizabeth der Ersten (nicht der Zweiten!) verdankt. Sie erfahren, weshalb der BND als der Vegetarier unter den Geheimdiensten gilt. Und Sie erfahren, dass die besten geheimdienstlichen Erkenntnisse nichts bringen, wenn die Politiker sie nicht zu würdigen wissen.

Sein Buch

"Mister Hizbollah" – das war nicht Gerhard Conrads Deckname, sondern quasi der Ehrentitel, den er für umfangreiche und geheime Vermittlungen zwecks Gefangenenaustausch zwischen der israelischen Regierung und islamischen Terrorgruppen erhielt. Nicht nur darüber berichtet er in seinem Buch "Keine Lizenz zum Töten".

Weitere Informationen

Infos zum Buch

"Keine Lizenz zum Töten – 30 Jahre als BND-Mann und Geheimdiplomat", von Gerhard Conrad
304 Seiten
24,99 €
erschienen im Econ-Verlag

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Audiobeitrag

Podcast

Der deutsche James Bond | Gerhard Conrad, Ex-BND-Agent

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